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Spielbericht zum Spiel Frankfurter HC gegen Rostocker HC


Spieltermin: 18.09.2021 - 16:00 Uhr Spielergebnis: 38:22



In überzeugender Manier haben sich die Handball-Frauen des Frankfurter HC im Spitzenspiel der Drittliga-Staffel B am Sonnabend gegen den Rostocker HC behauptet. Vor 475 begeisterten Zuschauern in der Brandenburg-Halle dominierten die Oderstädterinnen die Partie bereits in der ersten Hälfte und übernahmen nach dem klaren 38:22 (20:10)-Erfolg am 3. Spieltag die Tabellenführung. Erfolgreichste Werferinnen beim FHC waren Kamila Szczecina (8 Tore) sowie Monika Odrowska und Michéle Dürrwald, die je sechs Mal trafen. Eine starke Leistung bot zudem Torhüterin Valeryia Kurliandchyk.

Nur in den Anfangsminuten konnten die Gäste dank einer aggressiven Deckung und Torhüterin Sara Peters dagegenhalten (2:2/6.). Als Anja Ziemer von außen und zwei Mal Kamila Szczecina vom Kreis trafen und Torhüterin Valeryia Kurliandchyk einen umstrittenen Strafwurf parierte, waren die Frankfurterinnen nicht mehr zu halten (5:2/9.). Monika Odrowska aus dem Rückraum und Michéle Dürrwald in ihrer unnachahmlichen Art und Weise erhöhten den Vorsprung des FHC (10:5/18.).

Eine offensive 5:1-Deckung mit Monika Odrowska auf der Spitze sowie Valeryia Kurliandchyk  in bestechender Form ließen die schon fast hilflos wirkenden Rostocker Angriffe ein ums andere Mal verpuffen. Im Gegenzug gelang den Frankfurterinnen fast alles – ob Tempogegenstöße, Eins gegen Eins-Aktionen oder Kreisanspiele. Zur Pause stand so bereits ein deutliches 20:10 auf der Anzeigetafel.

Mit einem 4-Tore-Lauf ging es in die zweite Hälfte, die ähnlich einseitig verlief wie der erste Durchgang. Dass angesichts der klaren Führung Mitte der Halbzeit die Konzentration ein wenig verloren ging, ist verschmerzbar. „Der Spielverlauf machte es dann möglich, auch einmal etwas zu probieren und die zweite Reihe zu bringen“, wechselte Steffen Obst nun munter durch. „Und es hat sich gezeigt, dass auf die jungen Spielerinnen Verlass ist“, lobte der Trainer. Die 17-jährige Gerda Kairyte erzielte ihre ersten beiden Feldtore im Frauenteam nachdem sie vor zwei Wochen bereits per Strafwurf erfolgreich war. Den Abschluss zum 38:22 markierte schließlich Anja Ziemer mit der Schlusssirene. 

P.S. Gute Besserung wünschen wir der Rostockerin Antonia Frank, die nach einem Zusammenprall mit Michéle Dürrwald in der 21. Minute verletzt die Halle verlassen musste.

Stimmen zum Spiel:

Ute Lemmel (Trainerin Rostocker HC)
Ich habe gedacht, dass wir uns länger wehren können. Leider hat sich unser Kader im Laufe des Spiels, aber auch schon vorher so dezimiert, dass die Wechselmöglichkeiten begrenzt waren und die Kraft gefehlt hat, hier dagegen zu halten. Frankfurt war in allen Belangen überlegen, dass muss man anerkennen. Sie haben schnell, dynamisch und sicher ihre Chancen genutzt. Eine Chance, länger dran zu bleiben hätten wir nur gehabt, wenn wir unsere Möglichkeiten in der ersten Halbzeit besser genutzt hätten. Wenn Frankfurt erst einmal fünf bis sechs Tore vorn ist, spielen sie wie aus einem Guss.

Steffen Obst (Trainer Frankfurter HC)
Ich freue mich über die Höhe und Deutlichkeit dieses Ergebnisses. Noch mehr freue ich mich, dass die Dinge zu großen Teilen so umgesetzt wurden, wie wir das vorher besprochen hatten. Wir hatten Rostock analysiert und uns gut vorbereitet. Natürlich hat noch nicht alles geklappt, da haben wir noch etwas Arbeit vor uns. Valeryia hat die erste Halbzeit dominiert und sehr gute Paraden gezeigt.  Sie hatte in Halle wenig Einsatzzeit gehabt, aber es gibt eben nur diese eine Position und wir haben drei gute Torhüterinnen, die professionell genug sind, das auch zu akzeptieren. Wir haben 20 Spielerinnen und sieben können nur spielen. Aber ich bin sehr stolz, dass die anderen dann mitfiebern und anfeuern und keiner sich zurückzieht, schmollt oder negative Stimmung verbreitet. Das ist extrem wichtig, damit wir unsere Ziele weiter verfolgen können.

Kamila Szczecina (Kreisspielerin Frankfurter HC)
Es war ein tolles Spiel und eine gelungene Mannschaftsleistung. Darauf können wir aufbauen. Da wir schon längere Zeit zusammenspielen, wissen meine Mitspielerinnen, wo sie mich finden und wie sie mich anspielen können. Meine Aufgabe, daraus Tore zu erzielen, habe ich heute denke ich gut erfüllt.

Statistik:

Frankfurter HC:
 Valeryia Kurliandchyk, Ashley-Ann Busse, Mandy Schneider – Anja Ziemer 3, Kamila Szczecina 8, Michelle Strauß 1, Jessica Jander 1, Gerda Kairyte 2, Monika Odrowska 6 (1/2), Emy Jane Hürkamp 2, Sandra Szary, Maxie Fuhrmann 1 (1/1), Michéle Dürrwald 6, Alla Chernyshkova 4, Jessica Koconrek 2, Beatrice Zacharias 2, Trainer: Steffen Obst.

Siebenmeter: FHC 3/2, RHC 4/2, Zeitstrafen: FHC 2, RHC 8
Schiedsrichter: Kerstin Pohlmann, Karolin Sense (Berlin)
Zuschauer: 475

Spielfilm: 1:2 (5.), 6:2 (10.), 9:4 (15.), 10:6 (20.), 16:7 (25.), 20:10 (HZ), 24:11 (35.), 28:14 (40.), 30:17 (45.), 31:19 (50.), 34:21 (55.), 38:22 (EN).

01 HC Rödertal 6 51 12:0
02 SG Mainz-Bretzenheim 6 3 7:5
03 SG 09 Kirchhof 6 -42 3:9
04 Frankfurter HC 6 -12 2:10

Aufstiegsrunde 6. Spieltag

SG 09 Kirchhof 20:33 Frankfurter HC 28.05.22 | 18:00 Uhr | Melsungen




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