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Newsarchiv

Hier finden Sie alle aktuellen und älteren Newsbeiträge die erschienen sind. Nutzen Sie die untere Zeitnavigation um sich Newsbeiträge des entsprechenden Zeitraumes anzusehen. Die Chronologie der angezeigten Beiträge ist zeitlich absteigend.

FHC empfängt Leverkusen zum Halbfinale

Matthias Braun (29.04.2009)

Zum Halbfinal-Hinspiel im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Frauen-Handball empfängt das Team von FHC-Trainer Dietmar Schmidt am Freitag um 19:30 Uhr den TSV Bayer Leverkusen in der Brandenburghalle. Karten für dieses Duell gibt es im Vorverkauf im Schuhhaus Westkreuz, Kuki-Reisen in der Karl-Marx-Straße sowie in der Geschäftsstelle des FHC in der Stendaler Straße.

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» Sanni Schneider setzte sich zuletzt gut in Szene «
Foto: Winfried Mausolf


Nach dem umkämpften und verdienten 28:26-Erfolg über den entthronten Meister aus Nürnberg hatten sich die Oderstädterinnen am letzten Spieltag Tabellenrang vier gesichert und mit der abermaligen Playoff-Teilnahme ihr Saisonziel erreicht. Gegen die „Werkselfen“, die sich mit nur fünf Saisonniederlagen bereits drei Spieltage vor Hauptrundenende an der Tabellenspitze festgesetzt haben, geht es nun in zwei Duellen um den Finaleinzug.

Zweimal standen sich ja beide Mannschaften in dieser bereits Saison gegenüber. 33:29 (19:15) hieß es im September für den FHC, als sich die Brandenburgerinnen in der zweiten Spielhälfte basierend auf einer guten Deckungsarbeit und mit schnellem Gegenstoßspiel von 22:20 (37.) auf 26:20 (40.) absetzten und den Vorsprung bis kurz vor Schluss (30:24/54.) verteidigten. „Damals ist es uns gelungen, Leverkusen mit ihren eigenen Waffen zu schlagen“, erinnert sich Dietmar Schmidt an die aggressive Abwehrleistung und ein erfolgreiches Konterspiel.

Ganz anders sah es im Rückspiel im Januar aus, als Bayer den FHC in eigener Halle 30:24 (14:12) besiegte. Nach einer 14:12-Halbzeitführung profitierte Leverkusen von einer siebenminütigen Torflaute der Frankfurterinnen und erhöhte auf 19:13 (40.). Zwar kamen die Oderstädterinnen noch einmal auf 15:19 heran, aber sechs Treffer der Werkselfen hintereinander zum 25:15 (47.) versetzten dem FHC den endgültigen Knockout. Vor allem auf der Torhüter-Position machte Nationalspielerin Clara Woltering das Plus aus. „Was die in der zweiten Halbzeit gehalten hat, war sensationell”, lobte Schmidt.

Auf das Torhüterduell wird es sicher auch am Freitag ankommen, wenn Melanie Herrmann beim FHC und Clara Woltering auf seiner der Gäste versuchen werden, den gegnerischen Angreiferinnen den Schneid abzukaufen.


 fhc am  29. April 2009 - 16:24 Uhr    

Entscheidung schon vor der Pause

Matthias Braun (29.04.2009)

Das Juniorteam hat am letzten Spieltag beim TSV Owschlag eine bittere 18:48 (7:24)-Niederlage hinnehmen müssen und damit das Abenteuer Regionalliga ähnlich desaströs beendet, wie es mit dem 17:49 bei der TSG Wismar im September begonnen hatte.

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» Paula Förster erzielte drei Treffer «
Foto: moz.de


Allerdings standen die (personellen) Vorzeichen vor dem Spiel beim Tabellenvierten auch alles andere als gut für die junge Frankfurter Nachwuchs-Truppe. Vanessa Beier, Kristin Krone, Franziska Gabel und Lisa-Marie Preis fehlten wegen des Spiels der Bundesligamannschaft gegen Nürnberg ebenso wie Trainer Jens Herrmann, der als neues FHC-Vorstandsmitglied wichtige Verpflichtungen wahrnehmen musste.

Und so traten die Betreuer Pierre Boldt und Dirk Noack die Reise in den hohen Norden mit einem stark dezimierten Kader von nur zwei Torhüterinnen und neun Feldspielerinnen an, von denen mit Annika Nega und Franziska Mau zwei auch noch angeschlagen in die Partie gingen.

Trotz des Bemühens, gut ins Spiel zu finden, geriet das fast ausschließlich aus A-Jugendlichen bestehende Juniorteam der Oderstädterinnen von Beginn an unter Druck. Die aggressive 3-2-1-Deckung der Gastgeberinnen gestattete dem FHC keinen geordneten Spielaufbau und auch die ausgegebene taktische Marschrichtung, mit schnellem Kurzpassspiel und viel Bewegung am Kreis für Unruhe zu sorgen, konnte nicht umgesetzt werden.

Mit dem größer werdenden Rückstand und den vielen technischen Fehlern wuchs zudem die Verunsicherung bei den Gästen, was die routinierteren Norddeutschen nutzten und mit schnellem Gegenstoßspiel von 13:7 (18.) bis zur Pause vorentscheidend auf 24:7 davonzogen.

Nach dem Wechsel waren die Frankfurterinnen noch einmal sichtbar um eine Resultatsverkürzung bemüht, doch schon bald war die Partie für Rückraumspielerin Annika Nega wegen einer Fußverletzung und Torhüterin Stefanie Prätzel nach einem Wurf in die Magengrube beendet. Jennifer Miley gelang es nach ihrer Einwechslung, noch einmal für Belebung am Kreis zu sorgen und auch eine Umstellung in der von Alexandra Wolke organisierten Abwehrformation zeigte kurzfristigen Erfolg. An der klaren Niederlage änderte das allerdings nichts mehr.

Ein Erfolgserlebnis durfte die Mehrheit der Mannschaft dann aber doch noch feiern, denn gleich sieben Spielerinnen übernachteten in einer Jugendherberge in Bad Segeberg und verhalfen am nächsten Tag der A-Jugend-Mannschaft des FHC zum wichtigen 28:23-Sieg beim Elmshorner HT und der damit verbundenen Regionalliga-Qualifikation für die neue Saison.

FHC-Juniorteam: Nadine Lauersdorf, Stefanie Prätzel – Victoria Carl 2, Elisabeth Fürst 2, Cyndia Rieper, Lisa Kelm, Paula Förster 3, Alexandra Wolke 2/1, Franziska Mau 2, Jennifer Miley 2, Annika Nega 5, Betreuer: Pierre Boldt.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  29. April 2009 - 16:22 Uhr    

Quaas-Team sichert Regionalliga-Zugehörigkeit

Matthias Braun (29.04.2009)

Die A-Jugend des FHC hat sich durch einen 28:23 (14:12)-Erfolg beim Elmshorner HT den zweiten Platz in der Abstiegsrunde und die damit verbundene Qualifikation für die neue, eingleisige Regionalliga erspielt.

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» Valerie Nusche traf sieben Mal ins Tor «
Foto: moz.de


Dabei war sich die aus A-Jugend und Juniorteam gemischte Mannschaft von Trainer Michael Quaas durchaus der schwierigen Ausgangssituation bewusst, dass nur ein Sieg die Liga-Zugehörigkeit sichern würde. Verzichten musste der Coach allerdings auf Lisa-Marie Preis (Bundesligaeinsatz) und Annika Nega (verletzt).

Zudem waren sieben Spielerinnen am Vortag beim Juniorteam in Owschlag im Einsatz gewesen und stießen nach Übernachtung in Bad Segeberg erst in Elmshorn zum Rest der Mannschaft. Allerdings traf der Kleinbus aus Frankfurt wegen des Hamburg-Marathons erst drei Minuten vor Spielbeginn auf dem Parkplatz vor der Halle ein.

Nach einigen Startschwierigkeiten beider Mannschaften fanden die Oderstädterinnen zuerst in ihren Rhythmus und erspielten sich eine 4:1-Führung. Leider brachte diese aber keine Sicherheit in die eigenen Reihen, sondern „verleitete zu lässigem und teils disziplinlosem Spiel”, wie Quaas verärgert feststellte.

Die Gastgeberinnen nutzten die Gelegenheit und wendeten das Blatt zu ihren Gunsten (8:6/15.). Eine energische Ansprache in der Auszeit des Frankfurter Trainers konnte zwar weitere einfache Fehler nicht verhindern, aber zumindest die Abwehr wirkte nun sattelfester und mit einem gelungenen Endspurt gelang dem FHC eine 14:12-Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel hatte sich die Deckung dann besser auf die Spielweise der Norddeutschen eingestellt und so die Grundlage geschaffen, dass sich das Quaas-Team wieder ein Vier-Tore-Polster erspielen konnte (20:16/43.). Viele Fehler im Konterspiel sowie das Auslassen bester Einwurfmöglichkeiten verhinderten jedoch eine deutlichere Führung bereits zu diesem Zeitpunkt.

Im Gegenzug verkürzten die Gastgeberinnen noch einmal auf 20:21 (50.), doch mit einer konzentrierten Schlussphase und sicherem Passspiel kontrollierten die Frankfurterinnen die letzten Minuten und fuhren den verdienten 28:23-Erfolg ein. „Am Ende haben wir den Gegner dann endlich klar beherrscht”, freute sich Michael Quaas über den Sieg.

FHC (A): Nadine Lauersdorf, Anne Fuhrmann – Franziska Mau 5, Paula Förster 5, Alexandra Wolke 1, Karolin Uhlmann 1, Elisabeth Fürst, Lisa Kelm 4, Manja Kelm 1, Juliane Eisold 1, Jennifer Miley 3, Valerie Nusche 7, Trainer: Michael Quaas.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  29. April 2009 - 16:09 Uhr    

„Danke, Trainer, für das Eis”

Hans Moritz (Märkische Oderzeitung)

Der Frankfurter HC steht in den Halbfinals um die deutsche Meisterschaft im Handball. Das spürte zwei Minuten vor dem Ende der 28:26 (16:10) gewonnenen Partie gegen Titelverteidiger 1. FC Nürnberg zuerst Torhüterin Melanie Herrmann. Die Juniorenweltmeister küsste innig die gerade von ihr gehaltene Klister-Kugel und bemerkte hinterher lachend: „Der Ball hat in dem Moment richtig gut geschmeckt.”

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» Dietmar Schmidt überraschte seine Mannschaft «
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


Auch Dietmar Schmidt war zu dieser Zeit vom Einzug in die Play-offs überzeugt. Beim 27:23-Zwischenstand sprang der Trainer auf und klatsche die auf der Wechselbank sitzenden Spielerinnen ab. „Das war ein Sieg der hohen Moral. Jetzt sind wir alle unendlich erleichtert und haben eine kleine Feier verdient.”

Mit so etwas hatte der erfahrene Handball-Lehrer seiner Mannschaft am Abend vor dem Spiel den Druck genommen. „Wir waren alle umgezogen für das Training, da hat er plötzlich wieder gesagt: Alles zurück. Training fällt heute aus”, wunderte sich die 19-Jährige Herrmann immer noch.

„Das war lange geplant, aber geheim. Was sollte ich der Mannschaft Neues sagen? Wir hatten alle Varianten geprobt, alle Abläufe zigfach geübt. Ich wollte einfach die riesige nervliche Anspannung auflösen”, begründete der Olympiasieger die Maßnahme vor einem Spiel, das der FHC unbedingt gewinnen musste.

„Da standen wir plötzlich in der Halle und haben uns angeguckt. So sind wir alle zusammen zum Eisessen gegangen”, schilderte Christine Beier. Der Nationalspielerin hat das sichtlich gutgetan, denn trotz ihrer schmerzhaften Fußverletzung feuerte sie der ausgezeichnet haltenden Nationaltürhüterin Jana Krause fünf Bälle ins Nürnberger Tor.

„Da war ne Menge Wut dabei. Vor allem am Schluss, als die Kraft nachließ”, gestand die Ex-Berlinerin, die von einem speziellen Füchse-Fan-Club aus der Hauptstadt besonders angefeuert wurde. „Bei mir war ebenfalls Wut dabei. Aber das betraf meine eigene Leistung. Ich habe in der ersten Halbzeit einfach nichts getroffen”, sagte Nationalspielerin Franziska Mietzner, die mit 188 Treffern unangefochten die Torjägerliste der Liga anführt.

„Am Schluss sind beide Mannschaft platt gewesen. Das war ein körperlich unheimlich intensives Spiel”, erklärte die 20-Jährige, mit neun Treffern einmal mehr überragende Schützin ihrer Mannschaft. In puncto Krafttanken hat der FHC vom Titelverteidiger Anschauungsunterricht erhalten: Nach winzigen Schubsern ließen sich die Nürnbergerinnen zu Boden fallen und unter gütiger Duldung der Schiedsrichter minutenlang auf der Platte behandeln. Mit frischer Luft konnten sie dann behände an den eigenen Kreis zurückhüpfen.

„Schwamm drüber. Nach so einem Spiel erübrigt sich eigentlich jede Analyse. Hier ging es nur um die zwei Punkte”, lehnte Dietmar Schmidt Kritik an seinen ausgelassen feiernden Spielerinnen ab. Dabei passte die Partie zum gesamten Saisonverlauf der Punktspiel-Runde. Erneut hatte der FHC nach überlegener Führung (17:10/33.) die Zügel bis zum 22:22 zehn Minuten vor dem Ende aus der Hand gegeben. Dann zeigte jede einzelne Spielerinn enormen Willen, im Kampf um die Meisterschaft zu bleiben. Doch erst als Melanie Herrmann den klebrigen Ball knutschte, war der Titelverteidiger entthront. Nun kommt am 1. Mai (19:30 Uhr) Bayer Leverkusen zum Halbfinale.


Quelle: moz.de


 fhc am  26. April 2009 - 17:05 Uhr    

Nachwuchs-Ergebnisse 25./26.04.

Matthias Braun (26.04.2009)

Die A-Jugend vom FHC hat sich durch einen 28:23-Erfolg beim Elmshorner HT die Zugehörigkeit zur neuen, eingleisigen Regionalliga ab der kommenden Spielzeit gesichert.

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» Valerie Nusche siegte mit der A-Jugend «
Foto: moz.de


Mit 18:48 kam dafür das Juniorteam am letzten Regionalliga-Spieltag beim TSV Owschlag unter die Räder.


Alle Nachwuchs-Ergebnisse vom Wochenende:

Regionalliga: TSV Owschlag - FHC Juniorteam 48:18
wjA: Elmshorner HT - FHC 23:28
wjB: HSG Schlaubetal - FHC 18:24
wjC: MTV Altlandsberg - FHC 11:34


 fhc am  26. April 2009 - 15:32 Uhr    

Showdown in der Brandenburghalle

Matthias Braun (23.04.2009)

Am Sonnabend um 19 Uhr ist Showdown in der Hauptrunde der Frauen-Bundesliga. An der Spitze und im Abstiegskampf sind die Entscheidungen bereits gefallen, spannend jedoch wird es im Kampf um die Playoff-Plätze. Zum entscheidenden Duell kommt es dabei in der Frankfurter Brandenburghalle, wenn das Team von Dietmar Schmidt auf den deutschen Meister aus Nürnberg trifft.

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» Franziska Mietzner traf im Hinspiel 11 Mal «
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


Während Bayer Leverkusen als Tabellenführer feststeht und auch der HC Leipzig vor dem abschließenden Duell gegen Blomberg wohl kaum noch von Platz zwei verdrängt werden kann, haben es der Buxtehuder SV (bei Frischauf Göppingen) sowie der Frankfurter HC und der 1. FC Nürnberg im direkten Duell selbst in der Hand, sich mit einem Erfolg für die Meisterschafts-Endspiele zu qualifizieren.

Der VfL Oldenburg hingegen auf Rang sechs muss (einen eigenen Sieg in Trier vorausgesetzt) schon auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen (Niederlage von Buxtehude und Aufholen von sechs Toren Differenz oder Unentschieden in Frankfurt).

Nachdem der FHC es am Sonntag versäumt hatte, sich mit einem Sieg in Buxtehude vorzeitig die Playoff-Tickets zu sichern, unterlag der Club aus Nürnberg am Mittwoch dem HC Leipzig mit 23:29. Nach vierzig Minuten führte der HCL bereits mit 21:14 und hatte damit die Vorentscheidung beim Meister erzielt. Beste Torschützin für den Club war Katrin Engel (9/6.).

Der FHC hingegen hatte sich in Buxtehude nach zwanzig Minuten eine 9:6-Führung herausgespielt, doch nach dem Wechsel nutzten die Gastgeberinnen eine Strafe gegen Carolin Groke und erzielten das 13:11 (36.). Zwar kämpfte der FHC bis zum Ende um die Punkte, doch mehr als der zwischenzeitliche Anschlusstreffer gelang nicht und so musste die Schmidt-Truppe eine bittere 21:24-Niederlage quittieren.

Als gutes Omen für das alles entscheidende Duell am Sonnabend kann aber sicher gewertet werden, dass der FHC das Hinspiel bei den Franken mit 27:26 gewonnen hat. Nachdem sich die Oderstädterinnen im Dezember von einem 7:12-Rückstand (21.) wieder heran gekämpft hatten, gelang Franziska Mietzner in der Schlussminute der Siegtreffer.


 fhc am  23. April 2009 - 17:55 Uhr    

Einzigartiges an der Oder

Von Hans Moritz

Am Sonnabend wird der Frankfurter Handball Club sein Konzept für einen Perspektivkader vorstellen, für den sich um 15 Uhr im Foyer der Brandenburghalle ein Förderkreis gründen wird. Neben dem privaten Engagement der Handballfreunde aus Brandenburg und Berlin wird er sich um Stiftungs- und Fördergelder sowie um Spenden aus der Wirtschaft bemühen. So soll die finanzielle Grundlage geschaffen werden, dass die „Kaderschmiede Schmidt”, wie das Konzept „WM und Olympiakader 2011/2012” in Anlehnung an Trainer Dietmar Schmidt kurz genannt wird, auf soliden wirtschaftlichen Füßen steht.

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» Junioren-Nationalspielerin Lisa-Marie Preis «
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


„Wir werden nur noch Feldspielerinnen in die Mannschaft eingliedern, die auch eine Chance auf die Nationalmannschaft haben”, begründet Dietmar Schmidt seine in der Bundesliga einzigartige Ausrichtung auf junge deutsche Spielerinnen. So hat er die nach dem Meistertitel 2004 eingeleitete Verjüngung der Mannschaft seit seinem Amtsantritt vor drei Jahren intensiv fortgesetzt und trainiert das mit einem Altersdurchschnitt von unter 21 Jahren jüngste Aufgebot der Bundesliga.

Damit hat der FHC aus der Not eine Tugend gemacht, die in den Jahren der WM 2011 in Deutschland und der Olympischen Spiele 2012 in London Früchte tragen soll. Weil der Verein den engen finanziellen Rahmen nicht sprengen darf, setzt man an der Oder bewusst auf den eigenen Nachwuchs statt auf gestandene Ausländerinnen.

Die ersten Erfolge kann die „Kaderschmiede Schmidt” dem künftigen Förderkreis bereits präsentieren. Neben den drei Nationalspielerinnen Mandy Hering, Christine Beier und Franziska Mietzner stößt mit Friederike Gubernatis in der nächsten Saison ein Talent zum FHC, das wie Mietzner und Torhüterin Melanie Herrmann bei der Junioren-WM die Goldmedaille gewann. Lisa-Marie Preis aus der eigenen Jugend und Janine Wegner als hoffnungsvollster Nachwuchs aus Berlin ergänzen diesen Rahmen.

„Das Konzept braucht mehr Zeit als das Setzen auf gestandene Spielerinnen. Aber der Erfolg ist doppelt so schön, weil er neben dem Verein auch der Nationalmannschaft zugute kommt”, begründet Dietmar Schmidt. Ein starker Förderkreis soll die Zukunft seiner Kaderschmiede künftig absichern.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  22. April 2009 - 16:46 Uhr    

FHC holt weitere Verstärkung

Matthias Braun (22.04.2009)

Frauen-Bundesligist Frankfurter HC hat für die neue Saison zwei weitere Spielerinnen verpflichtet und bleibt dabei seinem Konzept, auf talentierte Nachwuchsspielerinnen zu setzen, treu.

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» Kira Eickhoff wechselt zum FHC «
Foto: Deutscher Handballbund


Vom norwegischen Erstligisten Gjerpen Handball wechselt die 21-jährige niederländische Torfrau Mandy Burrekers nach Frankfurt. Von 2005 bis 2008 spielte sie bereits mit der TSG Ketsch in der Bundesliga. Mandy Burrekers hat bisher 56 Juniorinnen-Länderspiele für die Niederlande bestritten und war mehrmals für den A-Nationalmannschaftskader nominiert.

Schon vor 18 Monaten liebäugelte FHC-Trainer Dietmar Schmidt mit einer Verpflichtung der gebürtigen Amsterdamerin. „Doch der Umweg über Norwegen hat ihr ganz sicher nicht geschadet und wird uns gut tun”, ist sich der Coach sicher. Der Kontakt lief übrigens über Landsfrau und FHC-Mannschaftsführerin Arjenne Paap, die bei Landerspieleinsätzen von den optimalen Sport-, Wohn- und Ausbildungsbedingungen in Frankfurt (Oder) geschwärmt hat und so sicherlich auch dazu beigetragen, das sich Mandy für einen Wechsel zum FHC entschied.

Vom Ligakonkurrenten aus Trier wechselt zudem die 20-jährige Rechtsaußenspielerin Kira Eickhoff an die Oder. Die 1,63 Meter große Linkshänderin ist nach Bundesliga-Torschützenkönigin Franziska Mietzner, Torfrau Melanie Herrmann und der vom FHC ebenfalls zur nächsten Spielzeit unter Vertrag genommenen Friederike Gubernatis bereits die vierte Junioren-Weltmeisterin von 2008, die künftig das Trikot des FHC tragen wird.

Mit Kira Eickhoff löst der FHC die Personalfrage auf Rechtsaußen, nachdem die polnische Nationalspielerin und lange verletzte Emilia Rogucka den Verein nach der Saison verlässt und Carolin Groke für den Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung zur Physiotherapeutin eine einjährige Spielpause in Kauf nimmt.

Wie Mandy Burrekers unterschrieb auch Kira Eickhoff am Dienstag einen Zweijahresvertrag bis 2011. „Beide Spielerinnen haben den Kontakt zu uns gesucht, weil sie von der Perspektive beim FHC überzeugt sind”, freute sich FHC-Trainer Dietmar Schmidt.

Damit setzt der FHC klare Zeichen für die Zukunft. Am Samstag wird sich ein Förderkreis gründen, der das Konzept „WM- und Olympiakader 2011/2012” auf solide wirtschaftliche Füße stellen soll. „Zukünftig werden wir nur noch Feldspielerinnen holen, die eine Chance auf die Nationalmannschaft haben”, begründet Schmidt seine in der Bundesliga einzigartige Ausrichtung auf junge deutsche Spielerinnen.

„Das Konzept braucht zwar viel Zeit, aber der Erfolg kommt neben dem Verein auch der Nationalmannschaft zugute”, sagt der Olympiasieger von 1980. Davon ist auch Kira Eickhoff überzeugt. „Ehrlich, das ist absolut auch meine persönliche Strategie – Perspektivarbeit für die Nationalmannschaft und die Olympiade. Ich freue mich auf Frankfurt.”


 fhc am  22. April 2009 - 16:39 Uhr    

Letzter Platz für Juniorteam besiegelt

Matthias Braun (22.04.2009)

Das Juniorteam des Frankfurter Handball-Club hat in der Regionalliga bei der SVTO Neumünster eine knappe 27:28 (12:13)-Niederlage quittieren müssen und damit vor dem letzten Spieltag keine Chance mehr, das Tabellenende noch zu verlassen.

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» Das Herrmann-Team bleibt Letzter «
Foto: moz.de


Dabei waren die Oderstädterinnen zunächst gut in das Kellerduell beim Vorletzten gestartet und hatten ihre anfängliche 3:0-Führung bis zum 8:5 (13.) behaupten können. Doch nach einer frühen Auszeit von SVTO-Trainer Torge Haß fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel und erzielten fünf Tore hintereinander zum 10:8 (21.), ohne dass dem FHC ein Treffer gelang.

Als sich die Frankfurterinnen von der Torflaute erholt hatten, blieb die Partie bis zur Pause abwechslungsreich und Neumünster konnte einen knappen 13:12-Vorsprung mit in die Kabinen nehmen.

Einen ähnlichen Verlauf nahm auch der zweite Spielabschnitt, nachdem zunächst wieder das Juniorteam mit konzentriertem Beginn die Führung übernommen hatte (19:16/37.). Diese hielt bis zum 21:18 (44.), ehe die nachlassenden Gäste in einer ähnlichen Schwächephase wie im ersten Durchgang sechs Gegentore in Folge zum 21:24 (50.) kassierten.

„Dafür waren vor allem die schwachen Wurfleistungen verantwortlich, aber auch einige Lücken in unserer ansonsten stabilen Deckung”, analysierte Trainer Jens Hermann die vorentscheidende Spielsituation. Bis zum 28:25 (58.) schien der Sieg der Gastgeberinnen dann auch nicht mehr in Gefahr zu geraten, doch als die SVTO in einer turbulenten Schlussphase plötzlich nur noch mit drei Feldspielerinnen auf dem Parkett stand, gelang den Oderstädterinnen zwanzig Sekunden vor dem Ende der Anschluss zum 27:28.

Als Torhüterin Vanessa Beier den letzten Wurf der Neumünsteranerinnen abfing und mit einem langen Pass noch einen Konter einleitete, erzielte der FHC mit der Schlusssirene sogar den Ausgleichstreffer. Doch dieser wurde vom alles andere als souveränen Kampfgericht nicht mehr anerkannt.

„Leider haben wir die Niederlage in diesem zwar spannenden, aber nicht hochklassigen Duell wie so oft unseren eigenen Fehlern zuzuschreiben”, resümierte Jens Herrmann enttäuscht. „Damit ist der letzte Platz schon vor dem abschließenden Spiel in Owschlag besiegelt.”


FHC-Juniorteam: Vanessa Beier, Nadine Lauersdorf – Manja Kelm 1, Jennifer Mieley, Franziska Gabel 4, Victoria Carl 2, Kristin Krone 4, Paula Förster 2, Annika Nega 4, Alexandra Wolke 9/3, Elisabeth Fürst, Cyndia Rieper 1, Lisa Kelm, Trainer: Jens Herrmann.

Siebenmeter: SVTO 3/2, FHC II 4/3
Zeitstrafen: SVTO 7, FHC II 2
Zuschauer: 60


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  22. April 2009 - 16:00 Uhr    

Erstes „Endspiel” in Buxtehude

Matthias Braun (16.04.2009)

Nur noch zwei Spieltage sind in der Hauptrunde der Frauen-Bundesliga zu absolvieren und der Kampf um die Playoff-Plätze ist spannender denn je. Noch fünf Mannschaften machen sich Hoffnungen auf die Plätze zwei bis vier, einzig Bayer Leverkusen ist mit fünf Punkten Vorsprung von der Spitze nicht mehr zu verdrängen.

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» Tine Beier erzielte im Hinspiel 12 Tore «
Foto: Winfried Mausolf


Mit 23:17 Zählern rangiert der Frankfurter HC hinter dem HC Leipzig (24:16) momentan auf Rang drei und hat vor den beiden abschließenden Spielen einen Punkt Vorsprung auf die Verfolger aus Nürnberg, Oldenburg und Buxtehude. „Für uns ist nun jedes Spiel ein Endspiel”, weiß FHC-Trainer Dietmar Schmidt. Besonders brisant für die Oderstädterinnen ist dabei die Tatsache, dass es in den verbleibenden Duellen ausschließlich gegen direkte Konkurrenten geht.

Bevor zum Abschluss der Serie am kommenden Sonnabend um 19 Uhr Meister Nürnberg in der Brandenburghalle gastiert, müssen die Frankfurterinnen zunächst am Sonntag um 15 Uhr im Sportzentrum Nord in Buxtehude Farbe bekennen. Dabei geht es für beide Teams um viel, denn wohl nur der Sieger der Partie behält sich die realistische Chance auf die Teilnahme an der Meisterrunde offen.

Wie schwierig diese Aufgabe für das Schmidt-Team jedoch werden wird, beweisen die letzten Ergebnisse der Niedersachsen. Nach einem Sieg beim Thüringer HC und einer knappen Niederlage gegen Leverkusen erreichte Buxtehude ein Unentschieden bei den Rhein-Main Bienen, schlug Dortmund klar und war zuletzt beim Remis in Leipzig lange Zeit die spielbestimmende Mannschaft.

Doch auch der FHC bewies zuletzt ansteigende Form und beherrschte beim 33:32-Erfolg über Pokalsieger VfL Oldenburg lange die Partie, ehe ein Einbruch nach dem 32:24 (49.) fast noch den Sieg gekostet hätte.

Ähnliches war den Oderstädterinnen auch im ersten Duell mit dem Buxtehuder SV im November passiert, als der FHC nach einem 28:22 (41.) bereits wie der sichere Sieger aussah, beim 30:30 (49.) und 34:34 (56.) aber wieder den Gleichstand hinnehmen musste. Erst in einem energischen Schlussspurt sicherten Franziska Mietzner und Tine Beier mit ihren Treffern den 39:36-Erfolg.


 fhc am  16. April 2009 - 17:18 Uhr    

FHC-Vorstand konstituiert

Matthias Braun, PM FHC (16.04.2009)

Nach der Vorstandswahl beim Frankfurter Handball-Club auf der Mitgliederversammlung am 7.4.2009 hat sich am Donnerstag, den 16.4.2009, der neue Vereins-Vorstand konstituiert.

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» FHC-Präsident André Rump und Vize Doreen Alter « Foto: Winfried Mausolf


Die drei Mitglieder bekleiden folgende Positionen:

Präsident (Vereinsvorsitzender):
André R. Rump, 40 Jahre, aus Frankfurt (Oder), Rechtsanwalt
Vizepräsidentin (Schatzmeisterin):
Doreen Alter, 38, Brieskow-Finkenheerd / Wiesenau, Unternehmerin
Vizepräsident (Handball- und Nachwuchskoordi- nator):
Jens Herrmann, 47 Jahre, aus Frankfurt (Oder), Sportlehrer


Alle drei neuen Vorstandsmitlieder wünschen sich als erfreulichen Auftakt für ihre Präsidentschaft am kommenden Sonntag einen Sieg des Frankfurter Bundesligisten in Buxtehude. „Das Erreichen der Meisterschafts-Playoffs nach einer sehr erfolgreichen Hauptrundensaison wäre für die jüngste Mannschaft der Damenhandball-Bundesliga der verdiente Lohn für das Team”, sagte FHC-Vizepräsidentin Doreen Alter.

Der gegenwärtige FHC-Vorstand soll bis zum Beginn der nächsten Spielzeit auf fünf Mitglieder erweitert werden, um personell gestärkt die unterschiedlichen Herausforderungen auch mit möglichst vielen Erfahrungen in Angriff zu nehmen. „Ostbrandenburg und Frankfurt an der Oder haben das Potential, den Frauenhandball als publikumswirksame und traditionsreiche Ballsportart weiter als Markenzeichen der Region zu erhalten und zu entwickeln”, ist sich Präsident André Rump sicher.

In der kommenden Woche stellt der Vorstand das Entwicklungskonzept „WM- und Olympiakader 2011/2012” der „Kaderschmiede Schmidt” vor. Am 25.4.2009 soll ein gleichnamiger Förderkreis gegründet werden.

Dazu stellen ab 15 Uhr FHC-Chefcoach Dietmar Schmidt und fünf Perspektivkader gemeinsam mit dem neuen Vorstand die langfristige Personalstrategie im Foyer der Brandenburg-Halle im Sportzentrum Frankfurt (Oder), Stendaler Straße, vor. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

Im Anschluss findet um 19 Uhr das Topspiel des Frankfurter Handball-Club gegen den amtierenden Deutschen Meister, den 1. FC Nürnberg, als letztes Heimspiel der Hauptrunde statt. Die Partie entscheidet u.a. darüber, welche Mannschaften an den Meisterschafts-Playoffs teilnehmen.


 fhc am  16. April 2009 - 15:26 Uhr    

EM-Tickets gesichert

Mit drei Siegen sicherte sich die U19-Nationalmannschaft souverän die Teilnahme an der Europameisterschaft im August in Ungarn. Anteil daran hatte auch Lisa-Marie Preis vom Frankfurter Handball-Club.

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Lisa-Marie Preis siegte mit dem U19-Nationalteam
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


„Jetzt freue ich mich auf ein paar freie Tage zu Hause”, so Lisa-Marie Preis nach den Qualifikationsspielen. Denn während ein Großteil ihrer Teamkolleginnen über die Osterfeiertage frei hatte, bestritt die 18-Jährige ein anstrengendes Turnier mit der U19-Nationalmannschaft.

Überhaupt hat sich die Frankfurter Sportschülerin diese kurze Auszeit redlich verdient, denn in den zurückliegenden Wochen musste die hübsche Blondine gleich auf drei Hochzeiten tanzen. So wurde die gebürtige Kühlungsbornerin, die über Fortuna Neubrandenburg den Weg zur Frankfurter Sportschule fand, in der A-Jugend und dem Juniorteam des FHC eingesetzt. Zudem durfte sie zuletzt sogar bei Trainer Dietmar Schmidt etwas Bundesligaluft schnuppern.

„Solange mir das alles Spaß macht - und das ist der Fall - kann ich das schon wegstecken. Man muss nur entsprechend danach leben und wissen, was man will”, so Lisa-Marie Preis.

Vor allem Erfolgserlebnisse wie die EM-Qualifikation helfen dabei, solche Belastungsschübe schadlos zu überstehen. So legten die Schützlinge von U19-Auswahltrainer Rainer Osmann und Co-Trainerin Kathrin Blacha ein überzeugendes Turnier hin und qualifizierten sich für die vom 14. bis 23. August in Ungarn stattfindende U19-Europameisterschaft. Mit Siegen gegen Tschechien (37:21), der Ukraine (35:25) und Moldawien (57:11) sicherten sich die Deutschen die Tickets.

Während Lisa-Marie im ersten Spiel pausierte, war sie in den beiden folgenden dabei und konnte insgesamt drei Treffer beisteuern. „Wir haben eine ganz gute Truppe zusammen, deshalb kamen die klaren Resultate nicht überraschend. Meine Leistung war ganz okay, obwohl ich mit mir nie ganz zufrieden bin”, schätzt die Frankfurterin ein und macht sich berechtigte Hoffnungen, auch bei der EM zum Aufgebot der U19-Auswahl zu gehören. „Zum Glück bleibt uns bis zur EM auch der Trainer erhalten.” Rainer Osmann, kürzlich zum Nationaltrainer der Frauen berufen, will die hoffnungsvolle Truppe möglichst zu einer EM-Medaille führen, sich erst danach gänzlich den Frauen widmen.

„Wir haben bei diesem Turnier unsere Aufgabe erfüllt und sind zudem konsequent aufgetreten. Kathrin Blacha und ich arbeiten mit der Mannschaft seit vier Monaten zusammen und haben gesehen, dass sie über ein großes Potenzial verfügt. Den Nachweis dafür haben wir mit einer verdienten Qualifikation erbracht. Über konkrete Ziele für die EM-Endrunde haben wir bislang noch nicht geredet”, so Osmann.

Spielorte der EM sind Györ, Papa und Szombathely, wo Gastgeber Ungarn, Frankreich (U17-EM-1.), Spanien (U17-EM-2.), Slowenien, die Slowakei, Dänemark, Polen, die Niederlande, Österreich, Serbien, Russland, Rumänien, Norwegen, Schweden und Deutschland den Titel ausspielen werden.


Quelle: moz.de


 fhc am  14. April 2009 - 16:05 Uhr    

Schlappe zum Abschied

Matthias Braun (07.04.2009)

Das Juniorteam vom Frankfurter Handball-Club hat sein letztes Heimspiel in der Damen-Regionalliga gegen die Reinickendorfer Füchse mit 24:35 (14:16) verloren. Gegen den Tabellenzweiten, der sich nach der Fusion mit dem SV Berliner VG weiter verstärkt hat, wollte sich die junge FHC-Truppe mit einer guten Leistung von den eigenen Fans verabschieden.

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» Vivien Bartlau erzielte vier Treffer «
Foto: moz.de


FHC-Trainer Michael Quaas, der den verhinderten Jens Herrmann vertrat, forderte trotz des bereits feststehenden Abstiegs aus der Regionalliga einen Nachweis, dass die Mannschaft in wichtigen Fragen der Spielweise dazugelernt hat. Von der Einsatzbereitschaft und dem Willen her gab es vom Frankfurter Coach nichts zu bemängeln.

„Die Mädchen haben sich konzentriert und mit Engagement in Abwehr und Angriff präsentiert”, registrierte Quaas zunächst eine durchgängige, wenn auch knappe Führung seines Teams. Dennoch wurde noch vor der Pause das eigentliche Dilemma sichtbar, welches die Mannschaft schon über die gesamte Saison begleitete und das gegen ein Spitzenteam wie die Reinickendorfer Füchse nicht zu überspielen ist.

Mit einer überwiegend aus A-Jugendlichen (und dabei zum Teil noch aus dem jüngeren Jahrgang) bestehenden Truppe müssen die Oderstädterinnen gegen die überlegenere spielerische Angriffswucht des Kontrahenten die offensive Deckungsarbeit mit viel Aufwand betreiben, um Tore zu verhindern.

Im Angriff hingegen gelingt es, gegen ein defensives 6:0-Abwehrsystem der Gäste, die robust die ballführende Spielerin attackieren und im Vergleich zur FHC-Abwehr viel Kraft sparen, nur durch ein schnelles und aufwendiges Spiel eine günstige Wurfsituation zu schaffen. Dennoch hätte die FHC-Führung höher ausfallen bzw. in die Pause gerettet werden können, wenn die Gastgeberinnen ihr Konterspiel effektiver gestaltet hätten. Leider wurden jedoch gute Chancen dazu nicht einmal im Ansatz richtig genutzt.

Nachdem die Frankfurterinnen die ersten zwanzig Minuten fast fehlerlos agiert hatten, traten plötzlich und ohne Druck einfachste Unkonzentriertheiten im Angriffsaufbau auf, die die Gäste mit Tempogegenstößen bestraften. Zudem mussten die Oderstädterinnen ab der 13. Minute auf Rückraumspielerin Annika Nega verzichten, die verletzungsbedingt ausschied und später nur noch eingeschränkt einsatzfähig war.

Zwar hatte sich der FHC in der Halbzeitpause vorgenommen, noch einmal anzugreifen, doch „leider waren wir dazu konditionell nicht mehr in der Lage”, analysierte Michael Quaas. „Nachdem wir immer mehr in eine defensivere Abwehrhaltung gezwungen wurden, gelang den Füchsen beinahe alles.” Nach einer Auszeit mit Systemumstellung in der Deckung konnte der Coach zumindest verhindern, dass der Vorsprung der Gäste noch weiter als auf die bereits bestehenden elf Tore Differenz anwuchs.


FHC-Juniorteam: Nadine Lauersdorf, Stefanie Praetzel - Paula Förster 1, Annika Nega 3, Alexandra Wolke 3, Vivien Bartlau 4, Elisabeth Fürst 1, Cyndia Rieper, Lisa Kelm, Manja Kelm 1, Franziska Mau 7, Lisa-Marie Preis 4, Victoria Carl, Trainer: i. V. Michael Quaas


Quelle: moz.de


 fhc am  7. April 2009 - 17:51 Uhr    

FHC hat neuen Vorstand

Matthias Braun (07.04.2009)

Der Frankfurter Handball-Club hat einen neuen Vorstand. Rechtsanwalt André Rump (40), Unternehmerin Doreen Alter (38) und Handball-Nachwuchs-Koordinator Jens Herrmann (47) werden künftig die Geschicke des Frauen-Bundesligisten leiten. Das beschlossen die Vereinsmitglieder des FHC auf ihrer Mitgliederversammlung am Dienstagabend.

rump-alter

» André Rump und Doreen Alter «
Foto: Winfried Mausolf


Der alte Vorstand um Katrin Mietzner, Uwe Zettier und Paul Hünemörder, der aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung stand, übergab die Vereinsführung an seine einstimmig gewählten Nachfolger.

Da Jens Herrmann sich noch im Urlaub befindet, wurde die konstituierende Sitzung des neuen Vorstandes verschoben. Dennoch deutet vieles darauf hin, dass André Rump neuer Präsident des FHC wird. „Wir werden unsere ganze Kraft in die Arbeit des Vereins stecken und ich bin mir sicher, dass wir den FHC voran bringen können”, bekräftigte Rump.

Dabei bezeichnet er sowohl die Förderung junger Nachwuchsspielerinnen, neue Konzepte bei der Sponsorengewinnung sowie die langfristige Ausgliederung der Bundesliga-Mannschaft in eine Spielbetriebs-GmbH als Zielstellungen.


 fhc am  7. April 2009 - 16:33 Uhr    

Porträt Tine Beier im Handball-Magazin

Matthias Braun (06.04.2009)

Nach den ersten Länderspieleinsätzen von Rückraumspielerin Christine Beier vom Frankfurter HC gibt es in der April-Ausgabe des Handball-Magazins ein Porträt der 25-jährigen Sportwissenschaftsstudentin.

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» Tine Beier im Handball-Magazin «

Der Artikel wurde vom HM-Redaktionsmitglied Ullrich Kroemer bei einem Besuch in Frankfurt (Oder) verfasst. Tine erzählt, wie sie zum FHC kam und wie Franziska Mietzner sie vor dem ersten Länderspiel unterstützte.

Mehr zum Handball-Magazin findet man unter:

http://www.handball-magazin.com


 fhc am  6. April 2009 - 15:16 Uhr    

Sieg und Niederlage in Markranstädt

Matthias Braun (05.04.2009)

Der Frankfurter HC hat die Spielpause des Pokalwochenendes genutzt und zwei Testspiele beim Zweitligisten SC Markranstädt bestritten. Dabei gab es für den Bundesligadritten eine Niederlage und einen Sieg zu quittieren.

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» Dietmar Schmidt testete für die Liga-Endspiele «
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


Im Sportcenter Markranstädt unterlagen die Oderstädterinnen am Freitagabend vor 150 Zuschauern mit 29:32 (14:15). Angeführt vom polnischen Duo Dagmara Kowalska und Ewelina Zart glänzte der Zweite der Südstaffel vor allem in der Abwehr und machte der Schmidt-Sieben das Torewerfen schwer.

Im zweiten Duell am Sonnabendnachmittag gewann der Bundesligist in einer abwechslungsreichen Partie mit 31:30 (13:13). Beide Trainer wechselten viel und legten vor allem Wert auf den Trainingscharakter des Spiels.

„Beide Mannschaften kommen aus dem vollen Training", wollte Piranhas-Trainer Rüdiger Bones die Ergebnisse nicht überbewerten, sah seine Mannschaft aber gut gerüstet für die Aufstiegs-Playoffs in die Eliteliga. Für die Frankfurterinnen war es vor den beiden verbleibenden „Endspielen” in der Bundesliga in Buxtehude und daheim gegen Nürnberg vor allem wichtig, im Spielrhythmus zu bleiben.


 fhc am  5. April 2009 - 16:51 Uhr    

Letztes Heimspiel für FHC-Juniorteam

Matthias Braun (03.04.2009)

Das Juniorteam vom Frankfurter HC empfängt am Sonnabend um 16 Uhr die Reinickendorfer Füchse (2./41:5 Punkte) in der Sporthalle Sabinusstraße zum letzten Regionalliga-Heimspiel der Saison.

jt-herrmann

» Letztes Heimspiel in der Regionalliga für den FHC «
Foto: moz.de


Während die Gäste im nächsten Jahr nach einer historischen Fusion mit dem SV Berliner VG als BVG Füchse Berlin in der zweiten Liga antreten werden, muss das FHC-Juniorteam nach einem schwierigen Jahr den Gang in die Oberliga Berlin-Brandenburg antreten.

Bereits um 14 Uhr trifft die C-Jugend als verlustpunktfreier Oberliga-Tabellenführer an gleicher Stelle auf die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (4./14:10 Punkte.).


 fhc am  3. April 2009 - 17:26 Uhr    

FHC testet in Markranstädt

Matthias Braun (01.04.2009)

Der Frankfurter HC wird am kommenden Wochenende zwei Testspiele beim Zweitligisten SC Markranstädt bestreiten. Da die Oderstädterinnen sich nicht für das Pokalfinale in Riesa qualifizieren konnten, will Trainer Dietmar Schmidt die Spielpause nutzen und am Freitag (3. April, 19:30 Uhr) und Sonnabend (4. April, 15:00 Uhr) im Sportcenter Markranstädt gegen die Piranhas testen.

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» Dietmar Schmidt freut sich auf die Testspiele «
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


Die Randleipzigerinnen stehen derzeit auf Tabellenplatz zwei in der Südstaffel der zweiten Liga und haben in den Playoffs durchaus Potential und Möglichkeiten zum Aufstieg in die Eliteliga. SCM-Trainer Rüdiger Bones sieht den Duellen gegen den FHC mit Freude entgegen. „In diesen Spielen kann man immer eine Menge lernen. Frankfurt spielt einen schönen Handball. Sie haben wirklich sehr gute Spielerinnen, die aus dem kompletten Rückraum treffen können. Dort müssen unsere Abwehrspielerinnen sehr aufmerksam sein und früh raustreten. Die Zuschauer können sich auf interessante Spiele freuen. Ich rechne damit, dass wir Frankfurt das Leben sehr schwer machen”, verspricht Bones.

Das dürfte den Oderstädterinnen gerade Recht sein, denn in den verbleibenden zwei „Endspielen” in der Bundesliga in Buxtehude und daheim gegen Nürnberg ist der Ligadritte zum Siegen verdammt, will man sich aus eigener Kraft für die Meisterschaftsendspiele qualifizieren. „Aber zumindest haben wir es mit diesen Duellen selbst in der Hand”, sagt Schmidt zu dem schweren Restprogramm gegen die unmittelbaren Playoff-Konkurrenten.


 fhc am  1. April 2009 - 16:40 Uhr    

Aufgabe gegen Spitzenreiter gut gelöst

Matthias Braun (01.04.2009)

Die A-Jugend hat in der Abstiegsrunde der Regionalliga gegen den VfL Bad Schwartau mit 25:19 gewonnen, die Tabellenführung übernommen und es nun bei noch einem ausstehenden Spiel beim Elmshorner HT selbst in der Hand, aus eigener Kraft die Klasse zu halten.

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» Valerie Nusche erzielte fünf Treffer «
Foto: moz.de


Gegen den bisher in der Relegation ungeschlagenen Spitzenreiter hatte Trainer Michael Quaas die Mannschaft nach dem 36:25-Erfolg gegen Elmshorn nur auf einer Position verändert. Für die in den Bundesligakader aufgerückte Juniorennationalspielerin Lisa-Marie Preis spielte Jessica Jander, zudem war Torhüterin Nadine Lauersdorf nach auskurierter Verletzung wieder dabei.

Mit konzentrierter Abwehrleistung, guter Riegelarbeit und stellungssicherem Zweikampfverhalten gelang es den Frankfurterinnen zunächst gut, den Gästen ihre gefährlichste Waffe – das individuelle 1:1-Spiel aus allen Mannschaftsteilen – zu nehmen. Da die Fernwurfgefahr das größte Problem der Norddeutschen darstellte und die Oderstädterinnen im Gegenzug ihre Angriffe erfolgreich abschlossen, gelang schnell eine deutliche 5:0-Führung.

Diese hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn der FHC die Fehler des Gegners noch konsequenter durch schnelle Gegenstöße bestraft hätte. „Aber hier agieren wir noch immer zu ballverliebt, halten ihn zu lange und sind unsicher in den Ballstafetten”, beobachtete Michael Quaas.

Als sich zunehmend Unkonzentriertheiten ins Offensivspiel der Gastgeberinnen schlichen und sie zu drucklos agierten, nahm Bad Schwartau die Einladungen zum kontern an und verkürzte von 7:2 auf 8:6 (20.). Da nur noch der linke Angriffsflügel mit Annika Nega Torgefährlichkeit ausstrahlte, „wurden wir ausrechenbar und hatten Schwierigkeiten, die gute 6:0-Abwehr und eine ausgezeichnete Gästetorhüterin zu überwinden”, stellte der Frankfurter Trainer fest.

Nach dem Wechsel erzielten die Oderstädterinnen aber durch eine Steigerung von Valerie Nusche auch auf der rechten Angriffsseite wieder mehr Gefahr und schnell wurde eine 15:11-Führung erzielt. Überlegen behaupteten die Frankfurterinnen diesen Vorsprung bis zum Schluss und nur VfL-Torfrau Sina Boelcke und das Torgebälk verhinderten eine vorzeitige Spielentscheidung durch ein noch klareres Absetzen.

„Insgesamt gesehen hat die Mannschaft die gestellte Aufgabe gut erfüllt und bei einer konzentrierten Leistung und der Erschließung noch vorhandener Reserven sollte uns ein versöhnlicher Saisonausklang in Elmshorn gelingen”, blickt Quass bereits auf das letzte Spiel am 26. April voraus.


FHC (A): Nadine Lauersdorf, Anne Fuhrmann – Fanny Anthon, Jennifer Mieley, Manja Kelm, Karolin Uhlmann 2, Cyndia Rieper 2, Annika Nega 9, Lisa Kelm, Jessica Jander, Alexandra Wolke 2, Paula Förster 4, Franziska Mau 1, Valerie Nusche 5, Trainer: Michael Quaas.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  1. April 2009 - 16:00 Uhr    

01 Rostocker HC 15 90 26:4
02 Frankfurter HC 14 36 20:8
03 Buxtehuder SV II 15 89 20:10
04 Pfeffersport Berlin 14 46 18:10
05 SV Grün-Weiß Schwerin 14 25 18:10
06 SV Henstedt-Ulzburg 15 70 18:12
07 SG Todesfelde/Leezen 15 11 15:15
08 VfL Stade 15 4 15:15
09 TSV Wattenbek 15 6 12:18
10 HSG Mönkeberg/Schönkirchen 13 -78 7:19
11 Berliner TSC 13 -139 2:24
12 MTV Heide 14 -160 1:27

15. Spieltag

Berliner TSC 16:28 Frankfurter HC 28.01.23 | 18:00 Uhr | Berlin

Nächstes Spiel

MTV Heide gegen Frankfurter HC 04.02.23 | 17:00 Uhr | Heide




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