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Newsarchiv

Hier finden Sie alle aktuellen und älteren Newsbeiträge die erschienen sind. Nutzen Sie die untere Zeitnavigation um sich Newsbeiträge des entsprechenden Zeitraumes anzusehen. Die Chronologie der angezeigten Beiträge ist zeitlich absteigend.

VfL Oldenburg – Gewinner des Turniers

Das Ergebnis täuscht über den eindeutigen Spielverlauf hinweg. Erst in der 20. Minute warf Svenja Spriestersbach das erste Feldtor (11:3) für den BSV, der für viele Beobachter vorher die beste Mannschaft des Turniers war. Vorher und nachher lieferten die Gastgeberinnen eine selten gesehene Gala gegen offenbar müde Gegnerinnen ab.

Wiebke Kethorn eröffnete mit drei Toren den Reigen, auch in der Folge wurde der BSV ausgespielt, ausgekontert und im eigenen Angriff zur zeitweiligen Wirkungslosigkeit verurteilt. Buxte-Trainer Dirk Leun nahm schon nach zwölf Minuten (6:1) seine Auszeit, Wirkung hatten seine Maßnahmen allerdings kaum. Der VfL war auch nach ersten Wechseln die bessere Mannschaft. Erst als sich Oldenburg auf Kabinettstückchen konzentrierte, konnte der Gegner das Ergebnis positiver für sich gestalten: Nach Kethorns 24:15 acht Minuten vor Schluss traf der VfL nicht mehr.

Überragend beim verdienten Turniersieger, der alle fünf Partien klar gewann, spielten in erster Linie Natalja Parchina mit sieben Toren aus fast jeder Position und einer „sensationellen Abwehrleistung” (VfL-Trainer Leszek Krowicki) sowie die neue Spielführerin Sabrina Neuendorf. Aufrichtigen Applaus von circa 500 Zuschauern in der fast bis auf den letzten Platz belegten Robert-Schumann-Halle bekam Tatiana Surkova bei ihrer Auswechselung in der 43. Minute.

Die Torfrau hielt 16 Buxtehuder Würfe und wurde auf der Siegerehrung als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet. „Das war absolut klar”, sagte VfL-Torwarttrainer Sascha Vorontsov: „Auch andere haben gute Spiele gehabt, so stabil wie Tanja war aber keine.”

Leun schränkte in einer ersten Reaktion allerdings ein: „Nicht, dass wir uns falsch verstehen, Surkova ist eine hervorragende Keeperin. Aber unsere Würfe im Endspiel waren für sie doch einfach wie bei einem Kindergeburtstag. Auch sonst waren wir immer einen Schritt zu spät und wurden ausgespielt. Unsere fehlende Frische hat Oldenburg gnadenlos ausgenutzt. Immerhin haben wir am Ende Moral bewiesen.”

VfL-Coach Krowicki: „Wir hatten lange alles im Griff. Die Deckung spielte sensationell gut, aber sie hat auch von der Leistung Surkovas profitiert. Ich bin sehr stolz auf mein Team und diese Leistung.“ Kethorn sagte: „Das war ein tolles Turnier für uns. Aber wir können es noch besser“, blickt die Kreisläuferin auf die vier neuen Spielerinnen im Team: „Die passen super zu uns. Das war von Anfang an so homogen, wir haben uns wirklich ganz gezielt verstärkt.“ Zum dritten Mal nach 1986 und 2006 ist der VfL Oldenburg Sieger bei seinem eigenen Turnier.


 fhc am  23. August 2009 - 17:03 Uhr    

FHC mit Platz 3 beim Oldenburger Turnier

In der Vorrundengruppe hatte der FHC am ersten Turniertag nur gegen den VfL Oldenburg den Kürzeren gezogen und mußte so am Sonntagvormittag gegen die Buxtehuder SV im ersten Halbfinale antreten. Das verlor der FHC klar mit 20:13 gegen die Norddeutschen (Halbzeit 9:8 für BSV).

Somit hatte sich das Team von Trainer Dietmar Schmidt im Spiel um Platz 3 mit dem polnischen Landesmeister SPR Lublin auseinanderzusetzen. Mit einem Sieg (19:15 - Halbzeit 12:7) über die Polinnen landete der FHC bei seiner ersten Wunderhorn-Teilnahme auf dem 3. Platz. „Das ist sehr in Ordnung. Nur mit der zweiten Halbzeit gegen Buxtehude (Anmerkung: nach 8:9 zur Pause verlor Frankfurt 13:20) bin ich nicht einverstanden, ansonsten war das ein gutes Turnier”, sagt FHC-Coach Dietmar Schmidt.

Er lachte schon vor der Pause übers ganze Gesicht, als sein Team drohte, den polnischen Meister beim Zwischenstand von 10:2 (11.) zu demontieren. Immerhin gestaltete Lublin die Partie danach ausgeglichen. Nach 10:15 und 12:17 kamen die Polinnen sogar noch an den letztjährigen Bundesliga-Vierten heran: Drei Gegentore bis zur 38. Minute gefährdeten den klaren Frankfurter Sieg. Die Entscheidung besorgte Franziska Mietzner mit ihrem 31. Turniertor zum 18:15.

Kamila Skrzyniarz, Alina Wojtas und Katarzyna Wojdat trafen je dreimal für Lublin. Bei Frankfurt erzielen Mietzner (7/3), Kira Eickhoff (5) und Susann Schneider (4) die meisten Treffer. In Sachen Saisonziel hielt sich Schmidt noch zurück: „Wir wollen erstmal Achter werden”, lachte er und sagte: „Noch sind Buxtehude und Oldenburg allein von der Substanz her ein Stück weiter als wir. Aber wenn unsere Verletzten und beiden Spielerinnen von der U-19-EM wiederkommen, sind wir schon besser. Wichtig an diesem Wochenende war, dass wir gesehen haben, dass wir uns aus einem Tief befreien können.”

Im Match gegen den ambitionierten Rivalen Buxtehuder SV wollte der FHC am Sonntagvormittag nach drei wichtigen Punktspiel-Niederlagen in Folge in der letzten Saison wieder punkten - doch ab der 26. Minute (12:9) zog der BSV in einer danach einseitigen Partie davon. „Diese Leistung kann ich nicht schlechtreden”, sagte Buxtehudes Trainer Dirk Leun: „Diesmal gab es auch keinen Bruch im Spiel. Wir haben zwar noch einige Baustellen, aber mit dem Turnier insgesamt bin ich sehr zufrieden.”

Frankfurt gelang nach dem 13:10 durch Christine Beier (29.) acht Minuten kein Tor mehr – Ergebnis einer starken BSV-Deckung. „Wir machen erkennbare Fortschritte. Auch die Neuen wie Svenja Spriestersbach fügen sich immer besser in die 3-2-1-Abwehr ein”, sagt Leun und prophezeit mit Blick auf die in zwei Wochen beginnende Serie: „Die Luft wird sehr dünn werden unter den ersten sechs, sieben Mannschaften. Viele Teams haben ein ähnliches Potenzial. Wollen wir oben mitspielen, müssen wir stabil sein, allerdings sind wir im Gegensatz zur vergangenen Saison breiter aufgestellt.”

Beim FHC warf Friederike Gubernatis vier Tore und Franziska Mietzner traf dreimal. Sie beendete das Turnier mit 31 Treffern unangefochten als Torschützenkönigin.


 fhc am  23. August 2009 - 15:47 Uhr    

Nele Kurzke ab sofort beim FHC

Die aktuelle Nr. 1 der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft Nele Kurzke spielt ab sofort im Juniorteam des FHC und rangiert als Ersatz und dritte Torfrau für den Bundesligisten.

Mit dem Start bei der Juniorinnen-Europameisterschaft in Ungarn unterschrieb die 19-jährige Leipzigerin einen Vertrag bis zum Ende der Spielzeit. Die Studentin auf Lehramt in Englisch/Spanisch kommt vom SC Makranstädt, der vor wenigen Woche Insolvenz angemeldet hat.

Am Wochenende zog die Frankfurter Neuverpflichtung mit der Juniorinnen-Auswahl bei der U-19-EM nach drei Siegen gegen Polen, Serbien und Russland verlustpunktfrei in die EURO-Hauptrunde ein. Ab Montag spielt noch eine zweite Frankfurterin in der DHB-Juniorinnen-Auswahl. Lisa-Marie Preis vom FHC-Bundesligateam wurde von Bundestrainer Rainer Osmann nachnominiert und ersetzt die verletzte Kreisläuferin Anika Leppert.


 fhc am  16. August 2009 - 17:36 Uhr    

ProVital Blomberg-Lippe gewinnt Turnier

Ein schon auf dem Papier hochklassiges und auf der Platte schließlich sehr ausgeglichenes Vorbereitungsturnier in Frankfurt (Oder) konnte die Mannschaft von ProVital Blomberg-Lippe am Freitag und Samstag knapp für sich entscheiden.

Bei allen vier teilnehmenden Erstligisten waren bereits die spielerischen Ansätze für die neue Saison sichtbar, die Trainer nutzten die Spiele in der Kleiststadt aber auch intensiv zum Ausprobieren und so zeigte sich in den Details noch häufig das berühmte „Sand im Getriebe”. Über den Turniersieg musste schließlich der knappe Blomberger Erfolg im Spiel gegen Pokalsieger VfL Oldenburg entscheiden – der direkte Vergleich gab bei Punktgleichheit den Ausschlag.

Die vier Teams aus Buxtehude, Oldenburg, Blomberg und Frankfurt/Oder schenkten sich in den Begegnungen nichts und legten alle ein hohes Spieltempo vor. Die dadurch provozierten Fehler wie auch die Ausgeglichenheit des Teilnehmerfeldes überhaupt sorgten für fast ausnahmslos knappe Spielausgänge mit vorangegangen spannenden Partien. So führte auch lediglich in einem Spiel der Sieger bereits zur Halbzeit und nur die beiden letzten – und entscheidenden – Partien endeten mit einem deutlichen Ergebnis.

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» Starker Rückhalt: Mandy Burrekers «


Bereits die zwei Spiele am Freitagabend deuteten an, dass den sicher auch auf Grund des schönen sommerlichen Wetters nicht allzu zahlreich in der Frankfurter Brandenburghalle erschienenen Handballfans sich auf ein spannendes Turnier freuen konnten. In der ersten Begegnung rang der gastgebende FHC die Gäste aus Blomberg nach hartem Kampf schließlich 30:28 nieder, bevor Pokalsieger Oldenburg den Nordkontrahenten aus Buxtehude mit 28:25 bezwingen konnte.

War die Begegnung zwischen Frankfurt und Blomberg noch in erster Linie vom Kampf geprägt, zeigten sowohl die Oldenburgerinnen als auch ihre Gegnerinnen von der Este ein erfrischendes Tempospiel, bei dem sich die VfL-Damen in der Anfangsphase noch sehr schwer taten, erfolgreich abzuschließen.

Die Oldenburger Chancenverwertung sollte dann auch am Samstag zum Stolperstein für die Norddeutschen gegen Blomberg werden. So scheiterten allein in den ersten zwölf Minuten Herr, Neuendorf und Geschke jeweils von der Strafwurflinie und das Krowicki-Team ließ auch in der Folge noch zahlreiche Möglichkeit ungenutzt. Die Lipperländerinnen behielten am Ende knapp mit 22:21 die Oberhand.


Ebenso knapp sollte die Partie zwischen den Gastgeberinnen und dem Buxtehuder SV werden. Der FHC konnte eine Drei-Tore-Führung kurz vor der Pause nicht nur nicht ausbauen, sondern ließ nach dem Seitenwechsel auch den Buxtehuder Ausgleich zu. Am Ende warf Janne Wode 17 Sekunden vor Schluss den BSV in Führung und zum Sieg.

Die Entscheidung über den Turniersieg sollte nach diesen knappen Spielausgängen in den letzten zwei Begegnungen fallen. Pokalsieger VfL Oldenburg legte im Spiel gegen den FHC ordentlich vor und dominierte die Gastgeberinnen, denen vor allem im zweiten Abschnitt sichtbar die Kraft ausging, recht klar.

Vor allem gegen das schnelle Konterspiel der Huntestädterinnen fand der FHC kein probates Mittel. So lag der VfL bereits zur Halbzeit mit vier Toren in Front und konnte seinen Vorsprung bis zum Spielende sogar noch auf sechs Tore ausbauen.


In der letzten Turnierbegegnung sah das zweite Team aus Niedersachsen zur Halbzeit auch noch wie der sichere Sieger aus, hatten die Buxtehuderinnen doch bereits seit der 13. Minute mit drei oder gar vier Toren in Front gelegen. Mit einer starken Energieleistung drehten die Lipperländerinnen das Spiel in der zweiten Hälfte jedoch und dem BSV fehlte schlicht die Kraft und Konzentration, den klaren Blomberger Erfolg auch nur zu minimieren.

Unter besonderer Beobachtung standen selbstverständlich die Neuzugänge aller Teams, die sich größtenteils bereits als klare Verstärkungen für ihre Mannschaften präsentierten. So setzte die quirlige Kerstin Wohlbold für Blomberg ebenso klare Akzente wie Katja Langkeit, überzeugte beim FHC vor allem Friederike Gubernatis sowohl mit einer beherzten Abwehrleistung als auch starken Szenen im Angriff.

Randy Bühlau und auch Lone Fischer wussten beim BSV ebenso zu gefallen wie Jana Krause im Tor. Ulrike Stange sorgte auf der Oldenburger rechten Außenbahn für reichlich Bewegung, während die Ex-Frankfurterin Monic Burde als Spielgestalterin ein druckvolles, wenn auch im eigenen Abschluss noch verbesserungswürdiges Spiel zeigte. Oldenburgs Top-Neuverpflichtung Anita Herr blieb hingegen etwas hinter den Erwartungen zurück und ließ ihr Können und ihre Erfahrung nur in einigen wenigen Situationen aufblitzen.

Vor allem für FHC-Trainer Dietmar Schmidt dürfte das Turnier einige wichtige Erkenntnisse gebracht haben, sieht seine Mannschaft doch an den Spieltagen zwei, drei und vier die Kontrahenten der vergangenen Tage bereits in Punktspielen wieder.


TeamSpl.GUVToreDiff.Pkt.
1.ProVital
Blomberg-
Lippe
320180 : 75+54 : 2
2.VfL Oldenburg320180 : 72+84 : 2
3.Buxtehuder SV310274 : 82-82 : 4
4.FHC Frankfurt/
Oder
310279 : 84-52 : 4


Spielresultate:

1.FHC Frankfurt/
Oder
ProVital
Blomberg-Lippe
30 : 28(13:17)
1.Buxtehuder SVVfL Oldenburg25 : 28(11:12)
2.VfL OldenburgProVital
Blomberg-Lippe
21 : 22(13:10)
2.FHC Frankfurt/
Oder
Buxtehuder SV24 : 25(13:12)
3.VfL OldenburgFHC Frankfurt/
Oder
31 : 25(16:14)
3.Buxtehuder SVProVital
Blomberg-Lippe
24 : 30(16:13)


 fhc am  16. August 2009 - 15:11 Uhr    

FHC gewinnt gegen Blomberg 30:28

Matthias Braun (14.08.2009)

Der Frankfurter HC ist mit einem 30:28 (13:17)-Erfolg über Liga-Konkurrent ProVtal Blomberg-Lippe in das zweitägige Vorbereitungsturnier in der Brandenburg-Halle gestartet. Im zweiten Spiel des Tages besiegte Oldenburg Buxtehude 28:25. Morgen trifft der FHC auf die beiden Nord-Kontrahenten.

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» Mandy Burrekers im Tor bot eine starke Leistung «
Fotos: Heiner Lehmann, sportseye.de


Auf drei Positionen gegenüber der Vorjahres-Startformation verändert gingen die Oderstädterinnen nach ausgeglichener Anfangsphase nach zehn Minuten durch Neuzugang Friederike Gubernatis beim 8:6 das erste Mal mit zwei Toren in Führung. Trainer Dietmar Schmidt hatte bereits im Vorfeld angekündigt, vieles zu probieren und tat das fortan. Dadurch ging allerdings der Spielfluss verloren und Blomberg nutzte zahlreiche Fehler vor allem über schnelle Gegenstöße und erzielte fünf Treffer in Folge vom 11:9 zum 11:14 (23.).


Bis zum 23:20 (36.) hielt die Führung der Gäste, auch weil die Frankfurterinnen in der Chancenverwertung sündigten. Aber eine starke Friederike Gubernatis im Deckungszentrum und eine immer besser werdende Mandy Burrekers im Tor waren die Basis für die Aufholjagd des FHC. Mit vier Toren in Folge drehten die Gastgeberinnen das Spiel zum 24:23 und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen.

Bei einer geschlossenen Mannschaftsleistung, in der sich alle eingesetzten Frankfurter Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintrugen, war Franziska Mietzner mit 7/2 Treffern am erfolgreichsten. Mandy Hering traf fünf Mal. Für Blomberg erzielte Sabrina Neukamp (9/2) die meisten Tore.


Frankfurter HC: Herrmann, Burrekers – Hering 5, Mietzner 7/2, Beier 3, Gubernatis 3/1, Eickhoff 2, Paap 3, Nega 1, Schneider 4, Trumpf 1, Preis 1, Trainer: Schmidt


Die Ergebnisse vom Freitag:
Frankfurter HC - ProVital Blomberg-Lippe 30:28
Buxtehuder SV - VfL Oldenburg 25:28


 fhc am  14. August 2009 - 17:03 Uhr    

Härtetest gegen drei Punktspiel-Rivalen

(MOZ/hcm) Jetzt wird es ernst für den Frankfurter HC. Nach zwei lockeren Begegnungen während des Trainingslagers im Erzgebirge kommt auf den Handball-Bundesligisten am Freitag und Sonnabend der erste Härtetest zu. Mit ProVital Blomberg-Lippe, dem Buxtehuder SV und dem VfL Oldenburg gehen beim Vorbereitungsturnier in der Brandenburg-Halle drei Punktspiel-Rivalen ihre Visitenkarte ab.

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» Dietmar Schmidt will viel probieren «
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


„Ich hätte das Turnier lieber auswärts gehabt. Wir wollen nicht auf Ergebnis spielen, sondern Aufstellungs-Varianten testen. Immerhin haben wir einige Neue zu integrieren”, sagt Dietmar Schmidt. Deshalb hat der Trainer nach der Auftaktpartie am Freitag (17:30 Uhr) gegen Blomberg ein Härteprogramm verordnet: Die Spiele gegen Buxtehude (12:30 Uhr) und Oldenburg (14:15) folgen am Sonnabend direkt hintereinander.

„Mit dieser Ansetzung können wir uns als Gastgeber freundlich zeigen und gleichzeitig etwas für die Kondition tun.”, begründet er. Ursprünglich war das Turnier in größerer Form beim Zweitligisten in Markranstädt geplant. Doch der sächsische Verein ist insolvent, deshalb ist der FHC eingesprungen. „So einen Test können wir nicht auslassen. Wir brauchen einfach Spiele in der Vorbereitung”, begründet Dietmar Schmidt.

Der Spielmodus: Jeder gegen Jeden, jeweils 2 x 25 Minuten.

Freitag, 14.8.
17:30 Uhr: Frankfurter HC - ProVital Blomberg-Lippe
18:40 Uhr: Buxtehuder SV - VfL Oldenburg

Samstag, 15.8.
11:00 Uhr: VfL Oldenburg - ProVital Blomberg-Lippe
12:30 Uhr: Frankfurter HC - Buxtehuder SV
14:15 Uhr: VfL Oldenburg – Frankfurter HC
15:45 Uhr: Buxtehuder SV - ProVital Blomberg-Lippe
17:15 Uhr: Siegerehrung

Die Eintrittskarte für das gesamte Turnier (beide Tage) kostet einmalig 5 Euro. Der Erlös kommt dem FHC-Nachwuchs zugute.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  13. August 2009 - 17:03 Uhr    

Mandy Burrekers: Die richtige Entscheidung

Matthias Braun (11.08.2009)

Der Frankfurter HC befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison. Neu im Team ist die niederländische Torhüterin Mandy Burrerkers, die vom norwegischen Erstligisten Gjerpen Handball an die Oder wechselte. Im Interview erzählt die 21-Jährige von ihren ersten Eindrücken.

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» Treffsicher beim Fußball: Mandy Burrekers «
Foto: Winfried Mausolf


Mandy, der FHC befindet sich unmittelbar in der Saison-Vorbereitung. Wie bist Du von der Mannschaft aufgenommen worden und wie ist Dein erster Eindruck vom Training unter Dietmar Schmidt?

Ich bin von der Mannschaft sehr gut aufgenommen worden. Mein erster Eindruck vom Team und vom Trainer ist sehr positiv. Ich habe schon ein paar Mädels von diversen Länderspielen und der Nationalmannschaft gekannt (z.B. Arjenne Paap) und mit Fredda (Friederike Gubernatis) habe ich schon 3 Jahre bei der TSG Ketsch zusammen gespielt. Das Training ist schon ein wenig hart, vor allem die Laufeinheiten im Stadtwald Rosengarten. Das Laufen ist nicht so mein Ding, aber gut das ist eben so in der Vorbereitung und da muss ich durch.

Was waren für Dich die Gründe, nach Frankfurt zu wechseln?

Ich hatte ein richtig tolles Jahr in Norwegen, aber Deutschland hat mir doch sehr gefehlt. Aus diesem Grund wollte ich nach Deutschland zurück. Ich war sehr froh, dass das Angebot von Frankfurt kam. Für mich war es wichtig, zu einer guten Mannschaft zu wechseln. In Frankfurt ist dieses gegeben und wir können Großes erreichen. Ich denke, Frankfurt war die richtige Entscheidung für mich, da wir eine sehr junge und talentierte Mannschaft sind.

Welche sportlichen Ziele hast Du Dir mit dem FHC gestellt?

Das Erreichen der Playoffs und natürlich wollen wir nach Riesa fahren.

Welche Vor- oder Nachteile hat ein so junges Team wie der FHC für Dich

Obwohl wir eine junge Mannschaft sind, konnten viele Spielerinnen aus der Mannschaft international Erfahrung sammeln und werden diese positiv in das Team einbringen. Dennoch ist es mit so einer jungen Mannschaft sehr schwer, regelmäßig und konstant seine Leistung auf diesem hohen Niveau zu zeigen. Hartes Training und Zeit werden das Team formen und hoffentlich in der ersten Bundesliga etablieren.

Was machst Du beruflich neben dem Handball?

Ich absolviere neben dem Handball ein Fernstudium zur Sozialpädagogin. Ich lasse mir aber Zeit und mach es ganz in Ruhe fertig. Ich werde hier in Frankfurt dann auch noch ein wenig nebenbei arbeiten.

Wie gefallen Dir das Umfeld und die Stadt?

Viel Zeit um irgend etwas zu unternehmen hatte ich noch nicht. Ich war in erster Linie mit meinem Umzug beschäftigt und dann ging auch schon die Vorbereitung los. Mir ist erzählt worden, dass es im Osten nicht so schön ist zum Wohnen. Ich muss aber sagen, dass mir die Stadt gefällt. Nicht zu vergleichen mit Mannheim, Oslo oder Amsterdam, aber ich fühle mich sehr wohl hier. Falls die Sehnsucht nach Mannheim oder Amsterdam zu groß wird, ist es ja nicht weit entfernt ;)

Warst Du schon schnell mal in Berlin oder in Polen shoppen?

In Berlin war ich noch nie. Zum Shopping generell hatte ich leider noch keine Zeit. Ich bin mir aber sicher, dass es nicht lange dauern wird, bis ich mit den Mädels mal on Tour bin :)

Vielen Dank Mandy für die Antworten und viel Glück beim FHC!


 fhc am  11. August 2009 - 16:23 Uhr    

Stärkere Gegner warten am Wochenende

Jürgen Leibner (MOZ), Matthias Braun (10.08.2009)

Mit einem 39:17-Sieg über den sächsischen Oberligisten aus Neustadt-Sebnitz hat der Frankfurter Handball-Club sein einwöchiges Trainingslager in Altenberg im Erzgebirge abgeschlossen. Zuvor hatte es gegen die Oberliga-Männer vom HSV Dresden ein 26:27 gegeben.

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» Am Wochenende warten drei Erstligateams «
Foto: Winfried Mausolf


„Die Ergebnisse sind aber absolut nebensächlich”, sagte Dietmar Schmidt. „Wichtig war, dass sich die neuformierte Mannschaft mit sieben neuen Spielerinnen aufeinander einstimmte und die Mädchen sich gegenseitig kennenlernten. Das ist in der einen Woche unter optimalen Bedingungen gut gelungen. Ich bin zufrieden”, schätzte der FHC-Trainer ein. „Wir hatten alle viel Spaß, trotzdem wurde hart und intensiv trainiert.”

Schon am kommenden Wochenende soll das umfassende Vorbereitungsprogramm erste Früchte tragen. Beim Turnier in der heimischen Brandenburg-Halle erwarten die Oderstädterinnen mit ProVital Blomberg-Lippe, dem VfL Oldenburg sowie dem Buxtehuder SV Konkurrenz aus der Bundesliga. „Das werden wesentlich schwerere Prüfungen”, blickt Dietmar Schmidt voraus. „Wir wollen vor allem taktisch-technische Varianten testen.”

Dann soll Arjenne Paap wieder mit dabei sein. Die 28 Jahre alte niederländische Spielführerin des FHC verpasste wegen Rückenproblemen das Altenberger Trainingscamp, wird aber in dieser Woche zur Mannschaft zurückkehren. „Ich denke, sie wird am Wochenende spielen können”, sagt Dietmar Schmidt. Genau wie Susann Schneider. Die am Mittwoch 22 Jahre alt gewordene Kreisspielerin hatte im Sonnabend-Test erneut Probleme mit der Schulter bekommen und wurde vorsorglich in der zweiten Halbzeit geschont.

Am Wochenende (14. und 15. August) findet in der Frankfurter Brandenburg-Halle das Vorbereitungsturnier mit den vier Erstligateams Buxtehuder SV, ProVital Blomberg-Lippe, VfL Oldenburg und dem Frankfurter HC statt.

Der Spielmodus: Jeder gegen Jeden, jeweils 2 x 25 Minuten.

Freitag, 14.8.
17:30 Uhr: Frankfurter HC - ProVital Blomberg-Lippe
18:40 Uhr: Buxtehuder SV - VfL Oldenburg

Samstag, 15.8.
11:00 Uhr: VfL Oldenburg - ProVital Blomberg-Lippe
12:30 Uhr: Frankfurter HC - Buxtehuder SV
14:15 Uhr: VfL Oldenburg – Frankfurter HC
15:45 Uhr: Buxtehuder SV - ProVital Blomberg-Lippe
17:15 Uhr: Siegerehrung

Die Eintrittskarte für das gesamte Turnier (beide Tage) kostet einmalig 5 Euro. Der Erlös kommt dem FHC-Nachwuchs zugute.


 fhc am  10. August 2009 - 17:04 Uhr    

Karten für FHC-Heimspiele jetzt auch bei der MOZ

Pressemeldung, Matthias Braun (10.08.2009)

Karten für die Heimspiele des Bundesligateams des Frankfurter Handball Clubs können ab sofort auch über den Ticketvorverkauf der „Märkischen Oderzeitung” (MOZ) bezogen werden.

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» Vorfreude auf die neue Saison «
Foto: Sebastian Brauner, sportsnine.de


Der Ticketshop im Sauerhaus der Märkischen Oderzeitung in der Paul-Feldner-Straße 13 in Frankfurt (Oder) bietet den Service ab 10. August 2009 an. Parallel können die Eintrittskarten auch über die Internetseite moz.de sowie telefonisch unter 01801 335 555 bestellt werden. (Mo. bis Fr. von 7 bis 18 Uhr, Sa. von 8 bis 12 Uhr. 3,9 ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Preise a. d. Mobilfunknetz). Die Karten werden auf Wunsch mit Kurier zugesendet.

Neben dem Vorverkauf über den MOZ-Ticket-Service gibt es die Karten bei KuKi-Reisen in der Karl-Marx-Straße 21, im Schuhhaus Westkreuz (August-Bebel-/Ecke Rathenau-Straße) und in der Shell-Station Berliner Straße (gegenüber SMC).

Darüber hinaus gibt es Karten in der Geschäftsstelle des FHC in der Stendaler Straße 26. (Tel.: 0335 63398. Öffnungszeiten: Di und Do von 10-12 und 13-15 Uhr). Online-Bestellungen unter f-hc.de sind bei Spielen am Wochenende bis Freitag 13.00 Uhr und bei Spielen an Wochentagen bis einen Tag vorher 17.00 Uhr möglich. Die Karten sind an Kasse 3 (Garderobe) bis 15 Min. vor Spielbeginn abzuholen.

Die Heimspieltickets für die Begegnungen des FHC in der Brandenburg-Halle im Frankfurter Sportzentrum (Stendaler Straße 26) sind bereits bis zum Ende der Hinserie am 30.12.2009 gegen Frischauf Göppingen vorrätig.

Ticket-Preise für FHC-Heimspiele:
8,50 Euro Eintritt für Erwachsene / Vollzahler
4,50 Euro Eintritt ermäßigt (Ermäßigung nur für Schüler, Azubis und Schwerbehinderte nach Vorlage der Ausweise).
Kinder bis 14 Jahre haben generell freien Eintritt.


 fhc am  10. August 2009 - 16:43 Uhr    

Brandheiße Exklusivstücke der PIN-Ersttagskarte

FHC-Pressemeldung (09.08.2009)

Die Ersttagskarte der PIN Mail GmbH Woltersdorf mit sechs FHC-Motiven und den Originalunterschriften des Bundesliga-Teams gibt es ab Montag in der FHC-Geschäftsstelle im freien Verkauf.

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» Die FHC-Motive gibt es auf einer Ersttagskarte «
Fotos: Winfried Mausolf


Alle Bundesligaspielerinnen haben insgesamt 100 von 1000 limitierten Ersttagskarten der Briefmarkenserie „Feuer und Flamme – Ostbrandenburg brennt für den FHC” während des Trainingslagers original unterschrieben. Diese 100 Stück können ab Montag (10.08.2009) in der Geschäftsstelle des FHC in der Stendaler Straße 26 käuflich erworben oder via e-Mail (info@f-hc.de) bestellt werden. Der Preis pro Stück beträgt 25 Euro.

Die PIN Mail GmbH mit Filialen in Eisenhüttenstadt, Frankfurt (Oder) und Woltersdorf möchte auf diese Weise den attraktiven Frauenhandballsport in Ihrem Versorgungsgebiet bekannt machen und Leidenschaften für das Bundesligateam des FHC entfachen. Täglich verarbeitet das ostbrandenburgische Unternehmen zwischen 45.000 und 50.000 Sendungen.


 fhc am  9. August 2009 - 17:24 Uhr    

Gelungener Test gegen Männer vom HSV Dresden

Seit Montag befinden sich die Bundesliga-Spielerinnen des FHC im Trainingslager im sächsischen Altenberg. Über die Woche im Erzgebirge schreibt Mandy Hering Tagebuch.

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» Die Neuen wurden schon gut integriert «
Foto: Winfried Mausolf


So, jetzt haben wir also unser erstes Spiel in der neuen Besetzung absolviert – und das gleich gegen eine Männermannschaft. Ich glaube, 26:27 hieß es am Donnerstagabend gegen die Oberliga-Truppe vom HSV Dresden. Aber das Ergebnis ist gar nicht so wichtig. Viel entscheidender war, dass wir das erste Mal seit Ende Mai wieder als Team spielen konnten. Und ich muss sagen, es hat richtig Spaß gemacht.

Na klar sind solche Tests gegen ein Männer-Team stets etwas Besonderes. Das habe wir im Training ja schon des Öfteren gemacht. Auch diesmal ging es voll zur Sache. Toll war, wie unsere sieben Neuen gleich Kontakt zum Rest der Mannschaft fanden. Ich glaube, Trainer Dietmar Schmidt war ganz zufrieden. Er hat eine Menge ausprobiert, viele Aufstellungs-Varianten getestet.

Am Freitag ging’s gleich weiter zur Sache. Technik-Taktik-Training, Berglaufen und als krönender Abschluss am Abend in den Kraftraum. Da weiß man hinterher, was man gemacht hat. Aber alles dient schließlich einer guten Saison-Vorbereitung.

Ja, und damit ist unser Trainingslager schon zu Ende. So schnell vergeht eine Woche. Nach dem Spiel am Sonnabend gegen Neustadt-Sebnitz geht’s bereits nach Hause. Ich hoffe, wir sehen uns demnächst bald wieder in der Brandenburg-Halle. Die ganze Mannschaft freut sich schon darauf.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  8. August 2009 - 16:24 Uhr    

Mit Spaß zur verschworenen Einheit

Von Hans Moritz

Trainingslager in Altenberg. Das heißt für den Frankfurter HC nicht Handball pur. Neben Athletikschulung, Kraftarbeit und Balltraining soll das Wir-Gefühl gestärkt werden. Mit viel Spaß und Abwechslung formt Dietmar Schmidt eine verschworene Einheit.

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» Kira Eickhoff auf dem Schlitten «
Foto: MOZ, Edgar Nemschok


„Das ist phantastisch, wie sich die Mannschaft jetzt schon gefunden hat. Wenn sie diesen Spaß und diese Energie auch auf dem Parkett umsetzen kann, dann ist mir um die Saison überhaupt nicht bange.” Voller Wohlgefallen betrachtet Trainer Dietmar Schmidt sein junges Ensemble, das gestern vor dem ersten Spiel am Abend gegen eine Dresdner Männer-Mannschaft einen ruhigeren Tag im Trainingslager von Altenberg einlegen durfte.

Bei der Abwechslung, die schon fast legendär ist in der Vorbereitungsphase auf die Saison, lässt sich der Trainer immer etwas einfallen. Gestern stand ein Besuch auf der Anschubbahn der Rodel- und Bobspezialisten auf dem Programm. „Da könnt ihr euch mal vorstellen, wie sich sonst die Hundert-Kilo-Riesen hier einsortieren”, lacht Schmidt bei der Herstellung der Sitzordnung im Vierer.

„Ihr könnt ruhig kreischen, das hört sowieso keiner”, macht er den genauso neugierig wie skeptisch schauenden Mädchen zweifelhaften Mut. „Das ist doch fetzig, ein schönes Tempogefühl”, flirtet Christine Beier mit der Geschwindigkeit, während Anja Scheidemann bei ihren Touren - ganz hinten sitzend - laut brüllt: „Au, mein Hintern!” Gegen den Bob scheint das Experiment auf dem Rodelschlitten ein paar Minuten zuvor ein Kinderspiel.

Mit der sommerlichen Abwechslung auf den Wintersportgeräten hat die Mannschaft das fortgesetzt, was am Abend vorher - quasi als Bergfest - eingeläutet wurde: viel Spaß. Jede der sieben neuen Spielerinnen musste eine Antrittsrede halten. „Die Idee stammt von Heinz Seiler, dem alten Nationaltrainer der DDR. Da musste in der Männer-Auswahl jeder so einen Vortrag halten. Sonst galt er nie als richtiger Nationalspieler”, erläutert Assistenztrainer Michael Quaas.

Das Septett hat das toll hinbekommen. Vor allem die aus Berlin zum FHC gestoßene Regisseurin Janine Wegner entpuppte sich dabei als großes Talent. Aber auch Torhüterin Mandy Burrekers, Kira Eickhoff, Lisa-Marie Preis, Annika Nega, Pia Hildebrandt und Stefanie Schriever wussten mit ihren Darbietungen zu überzeugen.

„Einfach perfekt. Aber nicht nur Spaß kommt zur Geltung. Die Trainingsbedingungen sind ideal. Das Umfeld mit Waldläufen durchs Erzgebirge ist nicht zu toppen”, versichert Schmidt. Für die Saisonvorbereitung im nächsten Jahr hat der 57-Jährige bereits erste Pläne. „Wir fahren wieder hierher. Soviel steht schon fest”, sagt er und erntet fröhliches Nicken seiner Aktiven.

Dabei spielt auch die famose Betreuung im Hotel Waldeslust eine große Rolle. „Besser kann man auch in der Familie nicht umsorgt werden”, sagt der Trainer. Mit winzigen Hotel-eigenen Motorrädern gab es eine kleine Wettfahrt, die Terrasse wird ausgiebig zum Grillen am Abend oder zum Kartenspiel in den freien Stunden genutzt. Für Vegetarierin Kira Eickhoff steht immer mindestens ein Gericht auf der Karte, das kein Fleisch enthält.

Da fällt kaum ins Gewicht, dass die Idylle mitten in der Natur einen Nachteil hat, der für junge Frauen dieses Alters ansonsten zum Schrecken werden kann. „Wir haben hier so gut wie keinen Handyempfang. E-plus geht gar nicht, die anderen Geräte nur sporadisch”, weiß Mandy Hering aus eigener Erfahrung nicht erst seit diesem Aufenthalt. Bei manchen springt die Verbindung an, um dann in ein tschechisches Netz transferiert zu werden.

„Wir sind ja nicht hier zum Telefonieren. Das ist ein Trainingslager, meine Damen”, ruft Dietmar Schmidt. Dem erschreckten Aufsehen seiner Spielerinnen kann er ein herzliches Lachen entgegensetzen. Man versteht sich. Ein echtes Wir-Gefühl.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  7. August 2009 - 16:03 Uhr    

Im Bob und auf dem Schlitten

Seit Montag befinden sich die Bundesliga-Spielerinnen des FHC im Trainingslager im sächsischen Altenberg. Über die Woche im Erzgebirge schreibt Mandy Hering Tagebuch.

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» Autogramme von Mandy Hering sind begehrt «
Foto: Frank Groneberg


Super! Das war mal ein Tag gestern. Fast so, wie andere Urlaub machen. Erlebnisurlaub natürlich, denn einfach so nichts tun, das geht bei uns nicht. Weil wir am Abend unser erstes gemeinsames Spiel der Saison gegen die Oberliga-Männer vom HSV Dresden hatten, war das Training am Vormittag ganz anders. Wir waren im Olympiastützpunkt auf der Übungsbahn der Schlitten- und Bobsportler. Das war ein echter Gaudi. Für mich ja nicht ganz neu, weil wir das vor drei Jahren hier schon einmal durchgezogen haben. Aber bei uns hat sich ja seitdem die Mannschaft ziemlich verändert. Also, die meisten kannten so einen Viererbob noch nicht.

Leider war Sanni, also Susann Schneider, nicht dabei. Der Guten ist ihr 22. Geburtstag vom Mittwoch nicht so recht bekommen. Magen, Unwohlsein – na, bis wir am Sonnabend nach Hause fahren, ist sie wieder auf dem Damm.

Der Nachmittag war dann wirklich ein Erlebnis. Wir waren in Dresden, haben uns die Frauenkirche, den Zwinger und die herrliche Altstadt angesehen. Danach konnte jede von uns zwei Stunden tun und lassen, was sie wollte. So ein Eisessen am Albufer macht Spaß. Zudem bei idealem Sommerwetter. Na ja, und weil wir alle junge Frauen sind, gab es dann noch Shopping bis zur Abfahrt zum Spiel.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  7. August 2009 - 15:37 Uhr    

Staffelspiele mit Spaßfaktor

Seit Montag befinden sich die Bundesliga-Spielerinnen des FHC im Trainingslager im sächsischen Altenberg. Über die Woche im Erzgebirge schreibt Mandy Hering Tagebuch.

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» Dietmar Schmidt hat immer wieder gute Ideen «
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


War das heute eine tolle Abwechslung! Aber erst nach dem Training. Früh Kraftarbeit mit Medizinbällen – puh. Nachmittags dann in der Halle, das war ganz normal. Aber dann kam’s. Vor dem Abendbrot standen Staffelspiele auf dem Plan. Und da hat unser Trainer immer grandiose Ideen. Wir mussten zum Beispiel Pantomime machen und es ging darum, wer es am schnellsten errät. Was ich drauf hatte? Erst Rudern, dann war ich ein Tierdompteur. Haben die anderen aber ziemlich schnell erraten. Als drittes Sex, na ja, das haben alle so gemacht. Und gleich erraten.

War aber spaßig. Die anderen Sachen, die Dietmar Schmidt auf Lager hatte, auch. Zum Beispiel mit einem Schal aneinander gebunden und Tuch über den Augen über einen Parcours zu rennen. Nur nach Ansage. Hab’ ich gemeistert, einmal mit Tine Beier, einmal mit Kira Eickhoff.

Und das Abendbrot war auch kein Brot. Grillen war angesagt. Bei dem schönen Wetter war das ideal. Hier im Erzgebirge draußen zu sitzen, da vergisst man manchmal, dass eigentlich Trainingslager ist. Und zum Feiern gab es ja auch wieder was. Sanni, also Susann Schneider, ist 22 geworden. Da stand nach den Würstchen die obligatorische Torte auf dem Tisch. Und dazu gab es ein kräftiges Prost von der ganzen Mannschaft. Alles Gute, Sanni!


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  6. August 2009 - 16:25 Uhr    

Abwechslung beim Essen

Seit Montag befinden sich die Bundesliga-Spielerinnen des FHC im Trainingslager im sächsischen Altenberg. Über die Woche im Erzgebirge schreibt Mandy Hering Tagebuch.

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» Seit Montag ist der FHC im Trainingslager «
Foto: Winfried Mausolf


Ari, also unser Mannschaftskapitän Arjenne Paap, ist doch nicht so fit, dass sie nachkommen kann. Der Rücken! Sie kuriert sich in Frankfurt richtig aus, um zur Saison-Eröffnung gesund zu sein.

Heute habe ich gedacht: Ari hat’s gut. Früh Training in der Halle, Ranschnuppern an die taktischen Varianten, nachmittags Laufen. Wir waren ganz schön fertig. Und abends dann noch Kraftarbeit. Dietmar Schmidt meint es richtig gut mit unseren Muskeln. Aber man sagt ja: Wenn das Trainingslager Spaß macht, hat es nichts getaugt. Für die nächsten Tage hoffen wir doch alle auf etwas Abwechslung. Da hat sich unserer Trainer eigentlich immer was ausgedacht in den vergangenen Jahren.

Abwechslung reichlich haben wir beim Essen. Mensch, das ist wirklich toll hier im Hotel Waldeslust. Das könnte ich mir auch so mal zum Ausspannen richtig gut vorstellen. Mittags haben wir immer drei Essen zur Wahl. Heute gab es Geschnetzeltes, Kartoffelpuffer oder Pizza. Ich habe das Geschnetzelte genommen, viele haben sich aber auch für die Puffer entschieden. Komisch: Die Pizza hatte hier keine Fans.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  5. August 2009 - 17:02 Uhr    

Kira Eickhoff: „Das Konzept hat mich überzeugt”

Matthias Braun (04.08.2009)

Linkshänderin Kira Eickhoff (21) wechselte vor der Saison von der Mosel an die Oder. Im Interview erzählt die Rechtsaußen über ihre ersten Eindrücke beim Frankfurter HC.

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» Kira Eickhoff verstärkt den FHC «
Foto: Deutscher Handballbund


Kira, die ersten Trainingswochen sind vorbei. Wie bist Du von der Mannschaft aufgenommen worden und wie ist Dein erster Eindruck?

Die Mannschaft ist super nett und offen. Wir sind eine junge Truppe und es wird trotz viel Schweiß und „Leiden” - wie in der Vorbereitung so üblich - viel gelacht und es macht wirklich Spaß.

Was waren für Dich die Gründe, nach Frankfurt zu wechseln?

Der erste Grund war einfach das Konzept vom FHC, das mich überzeugt hat und natürlich war Dietmar ein wichtiger Grund, weil ich ihn für einen super Trainer halte und er mir auf Anhieb sympathisch war.

Welche sportlichen Ziele hast Du Dir mit dem FHC gestellt?

Schwierig zu definieren....
Das Team ist jung und neu zusammen gestellt. Trotzdem würde ich sagen, wir könnten einen der vorderen Plätze erreichen. Zumindest wäre dies meine Zielvorgabe.

Welche Vor- oder Nachteile hat ein so junges Team wie der FHC für Dich?

Der einzige Nachteil könnte sein, dass die Erfahrung fehlt. Ansonsten sehe ich nur Vorteile: Alle haben Ziele, sind hungrig und ehrgeizig. Auch im privaten Bereich sind ähnliche Interessen vorhanden, so dass man auch außerhalb des sportlichen Bereiches gemeinsam etwas unternimmt und zusammenwachsen kann.

Was machst Du beruflich neben dem Handball?

Ich habe ein Urlaubssemester eingelegt, um die Vorbereitung komplett bestreiten zu können. Ab Oktober werde ich mein Studium für Sportwissenschaften und Englisch an der Humboldt-Universität in Berlin fortsetzen.

Wie gefallen Dir das Umfeld und die Stadt?

Na ja, so viel kenne ich vom Umfeld und der Stadt noch gar nicht, allerdings bin ich von den „Bergen”, die wir in der Vorbereitung im Stadtwald in Rosengarten hochhecheln, sehr beeindruckt :) Es gibt sicher schönere Städte, aber bis jetzt hat mich die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, die mir überall hier begegnet, positiv überrascht und sehr gut gefallen.

Warst Du schon schnell mal in Berlin oder in Polen shoppen?

Berlin ist natürlich ein Einkaufs-Mekka und da kommen auch so Einkaufsmuffel wie ich nicht dran vorbei (ist natürlich die Wahrheit oder traut sich jemand, was anderes zu behaupten...?). Klar, war ich schon mal einen Tag in Berlin. Was Polen betrifft: War ich noch nicht. Hab nur von meinem Balkon aus samstags mal ein riesiges Feuerwerk gesehen und gedacht, ich habe Silvester verpasst :)

Kira, vielen Dank für die Antworten und viel Glück für die neue Saison beim FHC!


 fhc am  4. August 2009 - 17:17 Uhr    

Eine Torte für Melli zum Geburtstag

Seit Montag befinden sich die Bundesliga-Spielerinnen des FHC im Trainingslager im sächsischen Altenberg. Über die Woche im Erzgebirge schreibt die Mannschaft Tagebuch. Heute: Mandy Hering.

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» Mandy Hering eröffnet das Tagebuch «
Foto: Heiner Lehmann, sportseye.de


Eigentlich sollte ja Arjenne Paap unser Tagebuch eröffnen. Das steht ihr als Mannschaftskapitän schließlich zu. Aber Ari ist derzeit nicht ganz auf dem Damm. Sie bleibt noch zwei Tage zu Hause, kuriert sich richtig aus und stößt erst am Mittwoch zu uns. Deswegen ist die Wahl auf mich gefallen. Ich mache das auch gern. Die Umgebung hier ist ja nicht neu für mich. Wir sind schon das dritte Mal in dem schnuckeligen Hotel Waldeslust.

Die Bedingungen sind einfach ideal. Nicht nur fürs Training. Da ist alles gleich in der Nähe. Aber auch die Unterkunft – fast familiär. Wir wurden im Erzgebirge begrüßt, als ob wir schon lange dazu gehören. Jeder Wunsch wird erfüllt. Nur die Zimmerbelegung, die hat unser Trainer vorher festgelegt. Da geht Dietmar Schmidt immer nach den Positionen auf dem Spielfeld. Ich teile mir die Unterkunft mit Annika Nega. Sie ist ja aus der zweiten Mannschaft neu in unser Bundesliga-Aufgebot gekommen. Aber wir werden uns schon vertragen. Geschnarcht hat jedenfalls keine von uns beim Mittagsschlaf.

Neben den beiden Trainingseinheiten – mittags waren wir in der Halle, abends stand ein Ausdauerlauf auf dem Programm – gab es auch einen Höhepunkt. Melli, für alle, die sich nicht so gut auskennen: unsere Torhüterin Melanie Herrmann, ist gestern 20 geworden. Da gab es die obligatorische Geburtstagstorte und am Abend durften wir eine Flasche Sekt köpfen. 20 wird man nur einmal. Und getrunken haben wir sparsam. Neben dem Training steht auch das nächste Tagebuch an.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  4. August 2009 - 15:38 Uhr    

Trainingslager im Erzgebirge

(MOZ) Zum einwöchigen Trainingslager ins sächsische Altenberg bricht Handball-Bundesligist Frankfurter HC heute Vormittag auf. „Wir hatten bisher eine harte, vor allem athletische Vorbereitung. Jetzt wollen wir im taktischen Bereich vorwärts kommen”, erklärt Trainer Dietmar Schmidt.

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» Bisher stand die Athletik im Vordergrund «
Foto: Winfried Mausolf


Wie weit die Verbesserungen gediehen sind, sollen am Donnerstag und am Sonnabend zwei Testspiele zeigen. „Leider haben ideale Gegner aus der zweiten Liga wie Zwickau und Riesa abgesagt. Wir sind ihnen zu stark und sie haben Angst vor einer deftigen Packung”, sagt Schmidt, den neben den unterklassig spielenden Männern aus Dresden für die zweite Partie noch einen Kontrahenten finden muss.

Außer der konzentrierten Vorbereitung auf die am 5. September mit dem Heimspiel gegen Vizemeister Bayer Leverkusen beginnende Meisterschaft steht im Erzgebirge auch viel Abwechslung auf dem Plan. „Wir werden uns als Mannschaft finden und die Neuen integrieren”, nennt der Trainer ein weiteres Ziel.


Quelle: Märkische Oderzeitung


 fhc am  3. August 2009 - 17:47 Uhr    

01 Rostocker HC 16 96 28:4
02 Frankfurter HC 15 45 22:8
03 Buxtehuder SV II 16 95 22:10
04 SV Grün-Weiß Schwerin 15 33 20:10
05 SV Henstedt-Ulzburg 16 79 20:12
06 Pfeffersport Berlin 15 40 18:12
07 SG Todesfelde/Leezen 16 5 15:17
08 VfL Stade 16 -4 15:17
09 TSV Wattenbek 16 14 14:18
10 HSG Mönkeberg/Schönkirchen 14 -87 7:21
11 Berliner TSC 14 -147 2:26
12 MTV Heide 15 -169 1:29

16. Spieltag

MTV Heide 24:33 Frankfurter HC 04.02.23 | 17:00 Uhr | Hemmingstedt

Nächstes Spiel

Frankfurter HC gegen Rostocker HC 11.02.23 | 16:00 Uhr | Brandenburg-Halle




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